Neuer Verdacht auf Wahlfälschung
Aktualisiert

Neuer Verdacht auf Wahlfälschung

Die Basler Staatsanwaltschaft hat eine weitere Untersuchung wegen Verdachts auf Wahlbetrug bei den Grossratswahlen vom kommenden 24. Oktober eingeleitet.

Nach Auskunft eines Sprechers reagierte sie auf eine Meldung der «Basler Zeitung», wonach ein Kandidat versucht habe, einer Frau für 30 Franken den Wahlausweis abzukaufen. Da es sich bei Wahlbetrug um ein Offizialdelikt handle, müsse die Staatsanwaltschaft aktiv werden. Weitere Angaben könnten zurzeit nicht gemacht werden, sagte der Sprecher. Am 1.Oktober war ein erster Fall von Wahlfälschung in Basel-Stadt bekannt geworden. Der inzwischen aus seiner Partei ausgetretene FDP-Grossrat Walter Hammel gab zu, Wahlzettel gestohlen und eingesandt zu haben. (dapd)

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