Neues Allmendstadion: Noch sechs Bewerber im Rennen
Aktualisiert

Neues Allmendstadion: Noch sechs Bewerber im Rennen

Der Wettbewerb um das neue Allmendstadion rückt näher: Sechs Bewerberteams sind qualifiziert. Eines ist ausgeschieden – es fehlte an Investoren.

Hinter den sechs verbleibenden Bewerbern stehen prominente Investoren: HBM Stadien- und Sportstättenbau Düsseldorf, Credit Suisse mit der Generalunternehmung Marazzi und dem Stade de Suisse als Betreiberin, Swiss canto Anlagestiftung Zürich, Mobimo Luzern, die Bundes-Pensionskasse Publica Bern sowie Implenia Real Estate Wallisellen.

«Ich bin vom schweizweiten Interesse positiv überrascht», sagt Kurt Bieder, Luzerner Baudirektor. Die Stadt wolle jetzt einerseits die Spielräume definieren und andererseits den Wettbewerb der guten Ideen spielen lassen, wie sie in der Mitteilung schreibt.

Sieben Millionen Franken sollen den Bewerbern als Anreiz dienen, die Arena städtebaulich verträglich in die Allmend zu integrieren. Zusätzlich gilt es in der Dimensionierung ein maximales zusätzliches Verkehrsaufkommen von 2500 Fahrten pro Tag zu berücksichtigen. Die Sportarena muss ein Hallenbad und kommerzielle Nutzungen enthalten.

«Ein Einkaufscenter gibts sicher nicht», so Bieder. Wenn das Stadtparlament den nötigen Kredit bewilligt, kann der Wettbewerb Mitte Oktober starten – Eingabefrist ist der 30. März 2007.

Jonas Wydler

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