«Aufmärsche nicht hinnehmen» – Neues Bündnis bläst in Bern zum Widerstand gegen Massnahmengegner
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«Aufmärsche nicht hinnehmen»Neues Bündnis bläst in Bern zum Widerstand gegen Massnahmengegner

Eine linke Gruppierung ruft am kommenden Samstag zu einer Kundgebung auf. Zu lange habe man den «Corona-Rebellen und -Rebellinnen» das Feld überlassen.

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Donnerstag für Donnerstag demonstrieren Massnahmengegnerinnen und -gegner in Bern.

Donnerstag für Donnerstag demonstrieren Massnahmengegnerinnen und -gegner in Bern.

Franziska Rothenbuehler
Eine linke Gruppierung will sich nun gegen die üblichen Demonstrierenden stellen.

Eine linke Gruppierung will sich nun gegen die üblichen Demonstrierenden stellen.

Franziska Rothenbuehler
Zu lange habe man den «Corona-Rebellen und -Rebellinnen» das Feld überlassen, schreibt die Gruppierung.

Zu lange habe man den «Corona-Rebellen und -Rebellinnen» das Feld überlassen, schreibt die Gruppierung.

Franziska Rothenbuehler

Darum gehts

  • Das Solidarische Bündnis Bern ruft zu einer Kundgebung am kommenden Samstag in der Bundesstadt auf.

  • Die linke Gruppierung will damit ein Gegenwicht zu den Massnahmengegnerinnen und -gegner bilden.

  • Das Bündnis entstammt offenbar Antifa-Kreisen.

Allwöchentlich ziehen die Gegnerinnen und Gegner der Covid-Massnahmen durch Bern und skandieren lautstark ihre «Liberté!»-Rufe. Eine linke Gruppierung, die sich Solidarisches Bündnis Bern nennt, will ihnen nun Paroli bieten, wie die «Berner Zeitung» berichtet. Zu lange habe man die «Corona-Rebellen und Rebellinnen», die «Hand in Hand mit Verschwörungserzähler*innen, Antisemit*innen, Rassist*innen und Neonazis in einem Schweizerfahnenmeer durch Bern» marschieren würden, belächelt, schreibt das Bündnis auf Barrikade.info: «Wir dürfen solche Aufmärsche nicht mehr unwidersprochen hinnehmen!» Stattdessen gelte es, «linke und emanzipatorische Perspektiven in den öffentlichen Diskurs einzubringen».

Auf Social Media ruft das Bündnis deshalb zu einer ersten Kundgebung am kommenden Samstag auf, um «gemeinsam ein starkes und friedliches Zeichen für mehr Solidarität zu setzen». Eine Bewilligung für die Demo liegt nicht vor, wie die Zeitung weiter schreibt. Die Berner Kantonspolizei hat indes Kenntnis davon: «Wir beobachten und analysieren die Lage laufend», sagt eine Sprecherin. Wenn nötig, würden Massnahmen ergriffen. Das Solidarische Bündnis Bern ging ganz offensichtlich aus Antifa-Kreisen hervor – zumindest folgt es auf Instagram etwa der Antifa Luzern, Zürich Solidarisch oder dem Offenen Antifaschistischen Treffen St. Gallen.

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(sul)

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