Neues FCB-Museum zeigt 160 Trouvaillen des Clubs
Aktualisiert

Neues FCB-Museum zeigt 160 Trouvaillen des Clubs

Gigi Oeri machts
möglich: Der FC Basel
stellt im Joggeli in einem
Gratis-Museum die
schönsten Fundstücke
des Fussballvereins aus.

von
Anna Luethi

Das Herz der Präsidentin

Gigi Oeri schlägt für den FCB – und für Museen. Mit ihrem jüngsten Coup konnte sie beide Leidenschaften miteinander verbinden: Im St.-Jakob-Park gibts jetzt auch ein FCB-Museum. «Frau Oeri hat es finanziert», so FCB-Sprecher Josef Zindel. Wie viel es gekostet hat, wollte er nicht verraten. Oeri selbst war gestern krank und verpasste die Eröffnung des Museums.

Über 3000 Objekte aus 115 Jahren Clubgeschichte waren bisher im Landhof eingelagert. Die 160 wertvollsten FCB-Preziosen und diverse Pokale sind jetzt im St.-Jakob-Park ausgestellt. Vom Pass der FCB-Legende Helmut Benthaus bis hin zum aktuellen Cup-Pokal ist alles da, was von Bedeutung ist.

Der Leiter des Sportmuseums, Gregor Dill, hat das Projekt mitentwickelt. Er sagt, dies sei erst der Anfang: «Wir hoffen, dass uns viele Leute ihre privaten Objekte als Leihgabe zur Verfügung stellen.» So wie etwa die Socke, die Massimo Ceccaroni nach seinem Aufstiegs-Strip von 1994 vor der kompletten Blösse bewahrte.

Zindels Lieblingsstück ist aber ein anderes – der Original-Vertrag mit dem ersten FCB-Trainer von 1913. Klauseln darin: Der Trainer muss die Mannschaft massieren und den Sportplatz reinigen. Das Gratis-Museum öffnet ab Montag seine Tore für das Publikum.

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