Aktualisiert 20.05.2007 19:29

Neues Hyundai Coupé: Nicht ganz so sexy wie Vize Xenia

Vize-Miss Xenia Tchoumitcheva fährt ein Hyundai Coupé. Obwohl das den Sportler aus Korea attraktiver macht, reichts nicht für feuchte Hände.
Sportwagen aus Korea? Das ist so attraktiv wie Frauenfussball – also nur mässig.

Trotzdem verkauft sich das Hyundai Coupé sehr gut und ist das meistverkaufte Mittelklasse-Coupé Europas. Am Genfer Salon feierte das überarbeitete Coupé seine Schweizer Premiere. Neu am Hyundai-Sportler ist allerdings nur die Optik – unter dem Blech wurde nichts verändert, obwohl es dort am nötigsten gewesen wäre.

Zurück zur Optik. Denn hier haben die Koreaner wirklich gute (Kopier-)Arbeit geleistet: Die neue, faltenfreie Front macht ein wenig auf Ferrari, das Heck auf Aston Martin – in Ansätzen, versteht sich. Herausgekommen ist ein Mix, der durchaus gefällt, auch wenn die serienmässigen Sportfelgen noch immer viel zu mager sind und damit jegliche Sportlichkeit vermissen lassen.

Macht aber nichts, denn damit passen sie bestens zum übrigen Charakter des Autos, denn unter der sportlichen Optik versteckt sich biedere Technik. Die beiden altbekannten Motoren leisten 143 oder 167 PS. Das genügt zwar für alle Aufgaben, hat aber, vor allem beim Zwei-Liter-Motor, absolut nichts mit Sportlichkeit zu tun. Das Aggregat dreht nur widerwillig hoch und die Geräuschkulisse ist dementsprechend. Das Fahrwerk genügt zwar für diese Art von Sportlichkeit, aber für mehr nicht.

Und wieso ist das Auto trotzdem ein Erfolg? Weil es nirgends so viel vermeintliche (Coupé-)Sportlichkeit und Luxus für so wenig Geld – ab 29 990 Franken – gibt. Und für unsere Strassen und Gesetze genügt das allemal.

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