Aktualisiert 15.12.2010 14:52

Glatte StrassenNeues Salzlager soll Engpässe verhindern

Streusalz ist in vergangenen Wintern verschiedentlich zum knappen Gut geworden. Jetzt nehmen die Rheinsalinen 30 Millionen in die Hand, um das zu ändern.

Die Rheinsalinen wollen ihr Salzlager um einen zweiten Saldome werweitern.

Die Rheinsalinen wollen ihr Salzlager um einen zweiten Saldome werweitern.

Die Schweizer Rheinsalinen wollen das zentrale Lager für Auftausalz in Riburg bei Rheinfelden AG massiv ausbauen und planen einen zweiten Saldome mit einer Kapazität von 100 000 Tonnen. Derzeit können 130 000 Tonnen gelagert werden.

Die Baubewilligung der Behörden für den zweiten Kuppelbau werde demnächst vorliegen, teilten die Schweizer Rheinsalinen am Mittwoch mit. Bereits im Bau befindet sich ein neues Sacklager mit einem Fassungsvermögen von rund 3000 Paletten.

Die Rheinsalinen rechnen für den Fall eines harten Winters wie im vergangenen Jahr mit Engpässen. Vor dem frühen Wintereinbruch konnten die bestehenden Lager nicht ganz aufgefüllt werden. Der Rückstand im Vergleich zum Vorjahr beträgt rund 30 000 Tonnen.

Die grosse Nachfrage der kommunalen und kantonalen Werkhöfe, der Händler und der Grossverteiler hätten bislang die volle Produktionsleistung absorbiert. Die Salinen in Schweizerhalle BL und Riburg AG produzieren pro Tag 2000 Tonnen Salz.

Rund die Hälfte der Produktionsmenge wird als Auftausalz auf den Schweizer Strassen verstreut. Im schneereichen Winter 2009/2010 hatten die Rheinsalinen insgesamt 190 000 Tonnen Auftausalz ausgeliefert. (sda)

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