Stadt Zürich: Neues Stadion heisst Credit Suisse Arena
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Stadt ZürichNeues Stadion heisst Credit Suisse Arena

Die Credit Suisse hat sich die Namensrechte am neuen Zürcher Fussballstadion gesichert. Die Clubs freut es.

von
maz
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Die Credit Suisse hat sich die Namensrechte am neuen Stadion gesichert. Dieses wird Credit Suisse Arena heissen.

Die Credit Suisse hat sich die Namensrechte am neuen Stadion gesichert. Dieses wird Credit Suisse Arena heissen.

Credit Suisse
So solls auf dem Hardturmareal ab 2021 aussehen: Die beiden Türme (rechts) mit 600 Wohnungen werden «normal» vermietet, die 174 gemeinnützigen Wohnungen (links vom Stadion) von einer Baugenossenschaft.

So solls auf dem Hardturmareal ab 2021 aussehen: Die beiden Türme (rechts) mit 600 Wohnungen werden «normal» vermietet, die 174 gemeinnützigen Wohnungen (links vom Stadion) von einer Baugenossenschaft.

Visualisierung: nightnurse images, Zürich
Im neuen Stadion für die beiden lokalen Spitzenclubs GC und FCZ sollen 18'000 Zuschauer Platz finden.

Im neuen Stadion für die beiden lokalen Spitzenclubs GC und FCZ sollen 18'000 Zuschauer Platz finden.

Visualisierung: nightnurse images, Zürich

Das neue Zürcher Fussballstadion hat endlich einen Namen: Es wird Credit Suisse Arena heissen. Die Grossbank hat mit der Betriebsgesellschaft des neuen Stadions, der Stadion Zürich Betriebs AG, einen mehrjährigen Vertrag zur Zusammenarbeit unterschrieben. Somit hat sich die Bank die entsprechenden Namensrechte gesichert.

Der Vertrag tritt ab sofort in Kraft und dauert bis zehn Jahre nach

Inbetriebnahme des Stadions. Als Arena-Partner der beiden Fussballclubs wird die Credit Suisse ab der nächsten Saison auch visuell mit Bandenwerbung präsent sein.

Langfristiges Engagement

«Mit der Credit Suisse Arena bauen wir unser Engagement für den Schweizer Fussball langfristig weiter aus, das wir unter anderem durch die Partnerschaft mit dem Schweizerischen Fussballverbandbereits seit über 25 Jahren pflegen», sagt Thomas Gottstein, CEO der Credit Suisse (Schweiz) AG.

Die heutige Ankündigung sei auch ein Bekenntnis für den Standort Zürich, wo die Bank ihre Wurzeln habe. «Wir freuen uns auf den ersten Anpfiff und spannende Spiele der Zürcher Fussballclubs mit ihren Spielgegnern in der Credit Suisse Arena!», so Gottstein.

Die Clubs freut es

Andras Gurovits, Vizepräsident des Grasshopper Club Zürich, freut es ebenfalls.«Wir sind sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, mit der Credit Suisse einen in der Schweiz und in Zürich fest verankerten Arena-Partner gefunden zu haben. Die Vergabe der Namensrechte ist für uns bereits ab der nächsten Saison eine wichtige Stütze zur Finanzierung der Clubaktivitäten, unter anderem des Nachwuchsfussballs.»

Ancillo Canepa, Verwaltungsratspräsident des FC Zürich fügt an: «Ich bin glücklich darüber, dass das neue Stadion künftig wieder ein richtiger Hexenkessel sein und dadurch viel mehr Stimmung bieten wird.» Er freue sich schon jetzt riesig auf das erste FCZ-Spiel in der Credit Suisse Arena im Sommer 2022.

Startpfiff zu Beginn der Saison 2022/2023

In der Credit Suisse Arena werden künftig sämtliche Meisterschaftsspiele des FC Zürich und des Grasshopper Clubs Zürich ausgetragen. Zudem werden auch Freundschaftsspiele, Spiele der Schweizer Fussball-Nationalteams, internationale Spiele und ausgewählte Spiele des Frauenfussballs dort stattfinden.

Der Bau des Stadions wird dank einer Querfinanzierung durch den Bau der zwei Wohntürme ermöglicht. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass der erste Startpfiff zu Beginn der Saison 2022/2023 erfolgt.

Verhandlungen bereits vor Abstimmung

Der Stadion-Neubau war in Zürich lange umstritten gewesen. Er wurde aber schliesslich vom Stimmvolk letzten November mit 54 Prozent Ja-Stimmen durchgewunken. Bereits vor der Abstimmung wurde gemunkelt, dass das Stadtion nach der Credit Suisse benannt werden könnte.

Laut der «Handelszeitung» meldete die NZZ schon Ende Oktober, dass die CS mit FCZ und GC kurz vor Vertragsabschluss über das Stadionsponsoring stehe – und die Spielstätte nach der Bank benannt werden könnte. Die CS bestätigte die Verhandlungen.

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