Luzerner Herbstmesse: Neues Verfahren für Standplatzvergabe

Aktualisiert

Luzerner HerbstmesseNeues Verfahren für Standplatzvergabe

Die Standplätze für die Luzerner Herbstmesse «Määs» werden neu nicht mehr von einem Platzchef, sondern von einem Gremium vergeben.

Im letzten Sommer hatten Schausteller gravierende Vorwürfe gegen den Platzchef erhoben. Dieser solle einzelne Schausteller bevorzugt haben. Eine Strafuntersuchung wurde eingeleitet, aber wieder eingestellt. Eine Disziplinaruntersuchung durch einen externen Anwalt entlastet nun den Mitarbeiter der Gewerbepolizei.

Die Stadt teilte am Dienstag mit, es hätten keine Dienstpflichtverletzungen nachgewiesen werden können. Es habe kein absichtliches Fehlverhalten zu den angeblichen Ungerechtigkeiten geführt. Personelle Konsequenzen würden deshalb nicht gezogen.

Weil das bisherige Bewilligungsverfahren bei den Schaustellern unbeliebt ist und weil die Stadt- und Kantonspolizei fusionieren, wird das Messewesen neu organisiert. Künftig sollen die Plätze von einem Gremium nach einheitlichen Kriterien und nicht mehr von einer einzelnen Person den Schaustellern zugewiesen werden.

(sda)

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