Neugestaltung der Claramatte
Aktualisiert

Neugestaltung der Claramatte

Für die Aufwertung der Claramatte im Kleinbasel hat der Basler Grosse Rat am Donnerstag mit klarem Mehr grünes Licht gegeben.

Kritisiert wurde der Umstand, dass das Parlament zum neuen Verkehrsregime in diesem Gebiet nichts zu sagen hat.

Die Neugestaltung der Grünlage für rund 2,8 Mio. Franken wird von der Christoph Merian Stiftung übernommen. Für die Anpassung der Verkehrsinfrastuktur im Bereich der Claramatte ist der Kanton zuständig. Dafür bewilligte der Grosse Rat 2,1 Mio. Franken. Zudem erweiterte er die bestehende Grünzone um 1600 Quadratmeter. Die Zustimmung erfolgte mit grossem Mehr gegen 13 Stimmen.

Zu reden gab insbesondere die bereits vollzogene Aufhebung von 154 oberirdischen Parkplätzen und der Ersatz durch 254 Parkplätze in einem neuen, unterirdischen Parkhaus. Das Vorgehen der Regierung sei rechtlich korrekt gewesen, politisch jedoch unbefriedigend, stellte die die Bau- und Raumplanungskommission fest.

Übergangen fühlten sich Teile des Parlaments auch bei der neuen Verkehrsführung beim Claraplatz. Baudirektorin Barbara Schneider kündigte darüber ein polizeirechtliches Verfahren an. Eingeleitet werde es nach dem Vorliegen einer Studie über die Verkehrsmengen.

In der Debatte wurde die Regierung in Zusammenhang mit der Neugestaltung des Claraplatzes auch für ihre Kommunikationspolitik kritisiert, mit der sie die Kleinbasler Bevölkerung verärgert habe. Rückweisungs- und Ablehnungsanträge der Bürger-Partei, der SVP und eines liberalen Einzelsprechers wurden jedoch verworfen.

Die meisten Fraktionen stellten sich einstimmig hinter die Neugestaltung der Claramatte. Das Projekt trage zu einer spürbaren Aufwertung des Kleinbasels bei, hiess es.

(sda)

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