Aktualisiert

AlbanienNeun Festnahmen nach verheerendem Erdbeben

Beim Erdbeben in Albanien sind im November 51 Menschen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft wirft 17 Verdächtigen vor, Bauvorschriften missachtet zu haben.

von
chk
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Fotos aus Albanien lassen das Ausmass der Zerstörung erahnen.

Fotos aus Albanien lassen das Ausmass der Zerstörung erahnen.

Florion Goga
Das wohl schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten war weit über die Landesgrenzen hinaus zu spüren.

Das wohl schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten war weit über die Landesgrenzen hinaus zu spüren.

Florion Goga
Einsatzkräfte sind zu den zertrümmerten Gebäuden ausgerückt.

Einsatzkräfte sind zu den zertrümmerten Gebäuden ausgerückt.

Florion Goga

In Albanien sind nach dem schweren Erdbeben im November mit 51 Toten mehrere Behördenmitarbeiter, Ingenieure und Bauunternehmer ins Visier der Justiz geraten. Es werde gegen 17 Verdächtige ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag mit.

Neun von ihnen seien festgenommen worden, hiess es weiter. Nach acht weiteren Personen werde noch gefahndet. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Bauvorschriften missachtet zu haben.

Grund für den Einsturz

Nach Angaben der Polizei in der Küstenstadt Durrës waren die Verstösse der Grund für den Einsturz mehrerer Gebäude während des Erdbebens am 26. November. 23 Menschen seien dabei ums Leben gekommen.

Das Beben der Stärke 6,4 war das schlimmste seit Jahrzehnten in dem armen Balkanstaat. Durrës und der nördlich der Hauptstadt Tirana gelegene Ort Thumane waren am schwersten betroffen. (chk/sda)

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