Aktualisiert 27.11.2009 08:58

China

Neun Tote bei Grubenunglück

Die Tragödien in den chinesischen Bergwerken finden kein Ende. Der Kohleabbau fordert weiter seine Opfer, wie jetzt im Südwesten des Landes.

Bei einer Explosion in einer Grube im Südwesten des Landes wurden am Donnerstagabend wieder neun Arbeiter getötet, einer galt noch als vermisst, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag meldete. Erst vor knapp einer Woche waren bei einer Explosion in einem Bergwerk am anderen Ende des Landes mindestens 107 Arbeiter getötet worden. Trotz aller Bemühungen der Regierung zur Verbesserung der Sicherheit bleibt der chinesische Kohlebergbau der tödlichste der Welt. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres kamen 1.175 Menschen in den Bergwerken ums Leben. Das waren 18,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. (dapd)

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