Wintereinbruch – Neuschnee verursacht mehrere Verkehrsunfälle in der Ostschweiz

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WintereinbruchNeuschnee verursacht mehrere Verkehrsunfälle in der Ostschweiz

Der späte Wintereinbruch hat den Strassenverkehr im Land vor Herausforderungen gestellt. Bedeckte Strassen und eine eingeschränkte Sicht verursachten mehrere Unfälle. Besonders stark betroffen war der Kanton Appenzell Ausserrhoden.

von
Patrick McEvily
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Ein 21-Jähriger verunfallte zwischen Urnäsch und Schwägalp, nahe der Ortschaft Rossfall, im Kanton Appenzell Ausserrhoden auf der schneebedeckten Fahrbahn.

Ein 21-Jähriger verunfallte zwischen Urnäsch und Schwägalp, nahe der Ortschaft Rossfall, im Kanton Appenzell Ausserrhoden auf der schneebedeckten Fahrbahn.

Kantonspolizei Ausserrhoden
Der Lenker verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Röhrenzaun.

Der Lenker verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Röhrenzaun.

Kantonspolizei Ausserrhoden
Hauptstrasse von Waldstatt in Richtung Urnäsch.

Hauptstrasse von Waldstatt in Richtung Urnäsch.

Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Darum gehts

Am Samstagmorgen erwachte die ganze Schweiz mit viel Schnee. Der Wintereinbruch führte zuweilen zu prekären Strassenverhältnissen. Besonders stark war der Niederschlag in der Ostschweiz. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden kam es gleich zu mehreren Verkehrsunfällen.

Mann fährt Böschung hinunter und entfernt sich von Unfallstelle

Bereits am Freitagabend verunfallte ein 21-Jähriger zwischen Urnäsch und Schwägalp, nachdem er auf der schneebedeckten Fahrbahn in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Automobilist kam vom Strassenrand ab und kollidierte mit einem Röhrenzaun. Es gab keine Verletzten, wie die Kantonspolizei schreibt, allerdings entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

In der Nacht auf Samstag baute zudem ein 49-jähriger Lenker in Herisau einen Selbstunfall. In einer Linkskurve auf der St. Gallerstrasse verlor er die Beherrschung über das Fahrzeug und rutschte anschliessend eine Böschung hinunter. Der Lenker entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle, konnte gemäss der Kantonspolizei später aber ermittelt werden. Die Beamten entzogen dem Mann den Führerausweis. Zudem wurde eine Blutprobe angeordnet, zu der das Resultat am Samstagmittag noch ausstand.

Zwei Autos geraten auf der A1 bei  St. Gallen ins Schleudern

Am Samstagmorgen kam es zudem auf der Hauptstrasse von Waldtstatt Richtung Urnäsch zu einem Unfall wegen der schneebedeckten Fahrbahn, in den zwei Fahrzeuge involviert waren. Ein 25-jähriger Lenker hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und prallte anschliessend frontal in eine entgegenkommende 23-jährige Automobilistin. Diese brachte sich anschliessend selbst in ärztliche Behandlung. Über den Gesundheitszustand des Mannes machte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden keine Angaben.

Im Kanton St. Gallen verursachte das Wetter am Freitag einen spektakulären Unfall auf der Autobahn A1. Ein 33-jähriger Mann war auf der Normalspur bei Rheineck in Richtung St. Gallen unterwegs, als sein Auto auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ins Schleudern geriet. Er prallte gegen die Mittelleitplanke und wurde anschliessend über zwei Fahrbahnen geschleudert, bevor es zum Stehen kam. Das Auto einer nachfolgenden 62-jährigen Frau geriet an derselben Stelle ins Schleudern und prallte gegen das auf dem Pannenstreifen stehende Auto des 33-jährigen Mannes. Beide Personen wurden durch den Unfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Franken, wie die Kantonspolizei am Samstag mitteilt.

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