Lobeshymne: «New York Post» adelt die St. Galler Bratwurst
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Lobeshymne«New York Post» adelt die St. Galler Bratwurst

Die «New York Post» widmet der Bratwurst einen Artikel und bezeichnet St. Gallen als die Bratwurst-Hauptstadt der Schweiz.

von
luh

Hier sehen Sie einige der «Brat spots» im Video. (Video: luh)

«St. Gallen ist das Zentrum der Bratwurst», so wirbt die Zeitung «New York Post» in einem kürzlich erschienenen Artikel für St. Gallen. Weiter werden fünf St. Galler Lokalitäten vorgestellt, in denen man die besten Bratwürste der Stadt esse. «Die Bratwurst ist ein beliebter Imbiss in St. Gallen, den sie gerne mit einem Bürli oder mit Rösti essen», heisst es. «Brat spots» werden die Orte genannt, an denen Bratwurst gegessen wird.

René Rechsteiner, der Besitzer des Bierfalken in St. Gallen, erzählt, dass er eine Anfrage von St. Gallen-Bodensee Tourismus erhalten habe, dass ein Journalist von der «New York Post» Lokale in St. Gallen besucht habe und nun darüber schreiben wolle. «Anscheinend hat es ihm bei uns gefallen», so der 57-jährige Wirt.

«Hier gibt es jede Menge Bier»

Im Bierfalken könne man jede Menge Bier trinken, ob dunkel, hell oder Klosterbräu ab Fass, so heisst es im Artikel. «Natürlich kann man die Bratwurst mit Rösti mit einem der Biere hinunterspülen», steht im Artikel. Doch auch eine Käseplatte aus dem Appenzellerland lohne sich zu probieren.

Auch im Restaurant Zeughaus sei die Bratwurst neben dem Wienerschnitzel ein «must-have». «Es freut mich natürlich, dass man sogar in New York von den St. Galler Bratwürsten spricht», so die Wirtin Ilse Schneider vom Restaurant Zeughaus.

Sigourney Weaver in St. Gallen

Jeder Einheimische würde bestätigen, dass man bei der Metzgerei Rietmann die besten Bratwürste bekomme, heisst es im Artikel. Filialleiter Christian Würgler freut sich über die Anerkennung und verrät, was denn seine Bratwürste speziell macht: «Die Qualität vom Fleisch und unsere Gewürzmischung.» Erst vor kurzem habe sogar die US-Schauspielerin Sigourney Weaver eine Bratwurst bei ihm gegessen, so Würgler. «Unsere Mitarbeiterin war ganz nervös beim Bedienen.»

Auch erwähnt wird das typische Schweizer Restaurant, die Wirtschaft zur alten Post. Dort gebe es die traditionelle Schweizer Kost; Bratwurst mit Zwiebelsauce und Rösti. Als letzten der fünf «brat spots» in St. Gallen nennt die «New York Post» das Restaurant Dreilinden. «Die Bratwurst wird bis zur Perfektion grilliert und mit knuspriger Rösti serviert», schwärmt der Autor Zachary Kussin.

Bei St. Gallen-Bodensee Tourismus freut man sich über den Artikel: «So etwas ist natürlich eine super Werbung und es wäre schön, wenn dadurch noch mehr Touristen aus den USA nach St. Gallen kommen würden», so Kommunikationsleiterin Martina Kaiser.

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