Tod eines 12-Jährigen: New York will Spielzeugwaffen verbieten
Aktualisiert

Tod eines 12-JährigenNew York will Spielzeugwaffen verbieten

Nachdem in Ohio ein 12-Jähriger wegen einer Spielzeugwaffe erschossen wurde, will New York diese nun verbieten. Zumindest sollen sie auffällig markiert werden.

von
bat
Solche echt aussehenden Waffen sollen in New York in Zukunft nicht mehr verkauft werden.

Solche echt aussehenden Waffen sollen in New York in Zukunft nicht mehr verkauft werden.

Viele Spielzeugwaffen können von blossem Auge nicht von gefährlichen, echten Pistolen unterschieden werden. Dies wurde eben erst einem einem 12-Jährigen in Ohio zum Verhängnis: Ein Polizist erschoss den Buben, als dieser nach seiner Spielzeug-Pistole greifen wollte, statt seine Hände, wie vom Beamten gefordert, hochzunehmen.

Nun will der oberste Staatsanwalt von New York, Eric Schneiderman, solche echt wirkenden Spielzeugwaffen verbieten. Gemäss der «Huffington Post» hat er eine entsprechende Forderung an Verkaufsgiganten wie Walmart, Amazon, K-Mart und Sears geschickt. Schneiderman will, dass die Spielzeugwaffen nur noch in realistisch aussehenden Farben verkauft werden dürfen, wenn sie um den Lauf einen orangen Ring tragen.

In der Schweiz seit 2009 verboten

Ein Walmart-Sprecher sagte gegenüber der «Huffington Post», dass man mit Schneiderman zusammenarbeiten wolle. Die anderen Konzerne gaben noch kein Statement ab.

In der Schweiz gibt es ein solches Verbot bereits seit 2009. Damals wurde das neue Schweizer Waffengesetz eingeführt, unter das auch Imitationswaffen fallen, sofern Verwechslungsgefahr mit echten Waffen besteht.

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