New Yorker Häfen wollen nicht arabisch werden
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New Yorker Häfen wollen nicht arabisch werden

Aus Protest gegen die geplante Übernahme der Verwaltung amerikanischer Häfen durch eine arabische Firma hat die Hafenbehörde von New York und New Jersey rechtliche Schritte angekündigt.

Vorstandschef Anthony Coscia sagte am Donnerstag, man werde Klage einreichen, weil die US-Regierung keine Sicherheitsgarantien gegeben habe.

Er will verhindern, dass das Unternehmen Dubai Ports World (DB World) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die Geschäfte am Containerterminal in Newark übernimmt. Die Hafenbehörde erklärte, sie habe keine konkreten Bedenken gegen die Firma aus Dubai. Doch befürchte man, dass die geheime Sicherheitsüberprüfung der US-Regierung nicht sorgfältig genug sei.

Washington hat dem Unternehmen DB World die Zusage für den Kauf der britischen Peninsula and Oriental Steam Navigation erteilt, die derzeit die Geschäfte in mehreren US-Häfen betreibt. Der Widerstand gegen den Einstieg der arabischen Firma gründet auf Ängste nach dem 11. September 2001. Einige der Attentäter nutzten die Vereinigten Arabischen Emirate für die Vorbereitung und Finanzierung der Terroranschläge. (dapd)

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