National LeagueHC Davos holt gleich sechs neue Spieler

Die neuesten Spielberichte, die aktuellsten Meldungen und alles, was sonst noch im Schweizer Eishockey läuft im Ticker.

Deine Meinung

Donnerstag, 21.1.2021

HC Davos holt gleich sechs neue Spieler

Der HCD bläst zur Transfer-Offensive! Gleich sechs neue Spieler haben die Davoser für die kommende Saison 2021/2022 verpflichtet. Von Lugano kehrt der routinierte Verteidiger Thomas Wellinger (32) zurück ins Bündnerland. Ein weiterer Verteidiger stösst mit Rapperswil-Spieler Dominik Egli (22) zum HCD.

Für die Offensive schnappt sich Davos Julian Schmutz (26, SCL Tigers), Raphael Prassl (23, ZSC Lions) und Axel Simic (21, GCK Lions). Zudem stösst Jannik Canova (19) aus der eigenen Jugend zu den Profis.

Dienstag, 19.1.2021

Die Zuger sind nicht zu stoppen, Lugano verliert nur noch

Der EV Zug weiss definitiv nicht mehr, wie man keine Punkte mehr holt. Die Zuger gewinnen nämlich gegen Genf-Servette 5:3. Es ist das 19. Spiel in Folge, in dem der EV punktet. Bemerkenswert! Wobei es zu sagen gilt, dass die Zuger diesen Sieg hart erkämpft müssen. Servette kommt immer wieder zurück, hält gut dagegen. Bitter für die Genfer, dass sie trotz grossem Einsatz am Schluss als Verlierer vom Eis gehen.

Die ZSC Lions und Fribourg können sich lange nicht auf einen Sieger einigen (3:2 n.V.). Die Lions spielen besonders im 1. Drittel stark, Berni trifft zum 1:0. Weil die Zürcher dann aber nachlassen, finden die Westschweizer zurück ins Spiel. Und so entwickelt sich ein munteres Hin und Her, das in der Verlängerung mündet. In dieser gelingt dann Krüger der Schuss ins Glück, der ZSC-Spieler trifft zum 3:2.

Die Davoser und die Bieler schenken sich derweil nichts (3:2 n.V.). Biel hat einen Blitzstart, geht durch Komarek und Cunti in der 1. und 2. Minute in Führung. Davos versucht daraufhin alles, scheitert aber immer wieder am guten Bieler Goalie. Erst Ullström und dann Nussbaumer schaffen es, die Abwehr zu durchbrechen und auszugleichen. Und es wird für die Bündner gar noch besser, schiesst Palushaj kurz vor Schluss den HCD zum Sieg.

Und Lugano? Die Tessiner verlieren zum dritten Mal hintereinander. Die Lakers gewinnen gegen die Luganesi mit 4:2. Ambri gewinnt gegen die SCL Tigers 2:1 nach Verlängerung.(nih)

Servette legt Rekurs gegen Mercier-Sperre ein

Jonathan Mercier vom Genève-Servette HC ist wegen eines Verstosses gegen die IIHF Regel 116 (Vergehen an einem Schiedsrichter) im Meisterschaftsspiel der National League vom 12. Januar 2021 zwischen dem HC Ambri-Piotta und dem Genève-Servette HC vom Einzelrichter für sieben Spiele gesperrt worden. Gegen dieses Urteil hat der Genève-Servette HC beim Verbandssportgericht Berufung eingelegt. (erh)

6’000 Franken Busse wegen Schiri-Attacke

Im Spiel Servette gegen Ambri ging es wild zu und her. Nach einer Massenschlägerei sprach die Liga insgesamt 19 Spielsperren und Bussen in der Höhe von 19’290 Franken aus. Und nun kommt noch eine dazu. (Video: Swiss Ice Hockey)

Ambühl bleibt Davos erhalten

20 Jahre als Profi, 1065 Partien in der National League und 605 Skorerpunkte sind für ihn noch nicht genug: Andres Ambühl. Am Montag gab der HC Davos bekannt, dass der 37-Jährige seinen Vertrag bei den Bündnern vorzeitig um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2022/23 verlängert hat.

Der HCD-Captain, der auch bislang 265-mal im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft auflief, sei mit seiner Leistung auf dem Eis immer noch Spieltag für Spieltag ein Vorbild, das die ganze Mannschaft mitziehe, schreibt der Club in einer Medienmitteilung.

Gleichzeitig verkündet der HCD die Verlängerung mit Sven Jung, Chris Egli, Davyd Barandun und Oliver Heinen. (erh)

Sonntag, 17.1.2021

Zug kann nicht aufhören zu punkten, Fribourg erwacht zu spät

Weiss der EV Zug noch, wie man verliert oder keine Punkte mehr holt? Wohl nicht mehr. So punkten die Zuger nämlich beim 2:0 gegen Ambri im 18. Spiel in Folge. Dank des Sieges baut der EVZ seine Tabellenführung weiter aus. Der HC Davos gewann derweil in Lugano mit 4:2. Die Tessiner hatten keine grosse Chance. Dem HCL schien wohl noch der Schock der Kanterniederlage gegen Zug vom Freitagabend in den Knochen zu sitzen.

Auch Fribourg verlor gegen Genf-Servette. Die Westschweizer erwachten erst nach einem 0:2-Rückstand. Doch ihre Reaktion kam zu spät. Der Anschlusstreffer durch Rossi beantworteten die Genfer mit dem 3:1 und 4:1. Biel siegte derweil 2:1 gegen die Lakers. (nih)

Freitag, 15.1.2021

Lions verlieren und sind weiter ohne Konstanz, Biel und Davos siegen

Endlich wieder einmal eine Vollrunde in der National League. Endlich? Ja. Schliesslich kam das in der laufenden Saison nicht so oft vor. Wegen Corona-Fällen mussten immer wieder Teams in Quarantäne, Spiele fielen aus, mussten verschoben werden. Doch an diesem Freitagabend fanden wieder einmal fünf Spiele statt.

Die SCL Tigers verloren gegen den EHC Biel 1:3. Damit verloren die Tigers zum zweiten Mal hintereinander gegen die Bieler, gingen sie doch bereits am Dienstag mit 0:4 gegen den EHCB unter. Wobei gesagt sein muss: Der SCL spielte dieses Mal besser, die Partie war ausgeglichener. Dank des Sieges setzten sich die Bieler mit 11 Punkten von den Tigers ab. Davos gewann gegen Ambri (2:0). Das Spiel war geprägt von den sehr guten Leistungen der Goalies. Sowohl Davos-Keeper Sandro Aeschlimann als auch Ambri-Goalie Damiano Ciaccio zeigten sich zwei Drittel äussert sicher. Erst mit dem 33. Schuss der Davos war der Bann gebrochen, Knak erzielte das 1:0. Herzog gelang später noch das 2:0.

Fribourg gewann derweil 5:2 gegen Rapperswil-Jona. Der Sieg der Westschweizer war äusserst verdient, blieben die Lakers doch während der gesamten Spielzeit blass. So war es nicht verwunderlich, dass der Sieg so deutlich ausfiel. Und die Lions? Nun, die Zürcher kämpften lange Zeit. Doch wie die Lakers gingen auch sie als Verlierer vom Eis. Gegen Genf-Servette verlor der ZSC nämlich 3:2 n.V. Die Zürcher Niederlage zeigt wunderbar, dass die Lions derzeit jegliche Konstanz vermissen lassen. In den letzten sieben Spielen wechselten sich Siege und Niederlagen nämlich stets ab.

Der Leader Zug feierte derweil einen Kantersieg (5:1). Dank eines Startfurioso liessen die Zuger den HC Lugano alt aussehen. Für Zug war es der 4. Sieg in Serie und das 17. Spiel de suite, in dem der EV punktete. Zug zementierte also weiter die Leaderposition. (nih)

Cupfinal drei Wochen später

Aus organisatorischen Gründen findet der Final des Schweizer Eishockey-Cups erst drei Wochen später als geplant statt. Am 7. Februar, dem Tag, an welchem eigentlich der Final gewesen wäre, wird eine Vollrunde der National League ausgetragen. Die ZSC Lions stehen als Finalteilnehmer bereits fest. Genf-Servette und der SC Bern machen Ende Januar den Gegner aus. (nih)

Mittwoch, 13.1.2021

Zahlreiche Spieler von Genf und Ambri gebüsst

Nach dem Schlusspfiff fliegen die Fetzen

Genf Servette verliert auswärts gegen Ambri-Piotta 0:2 und muss erstmals 2021 als Verlierer vom Eis. Zu viel für einige Hitzköpfe nach dem Schlusspfiff: Es kommt zur Massenschlägerei auf dem Eis, gleich 5 Spieler werden von den Schiedsrichtern mit einer Spieldisziplinardauer bestraft. (Video: SRF)

Es waren unschöne Szene, die sich in Ambri nach dem 2:0-Sieg der Tessiner gegen Genf Servette ereigneten. Zahlreiche Spieler lieferten sich auf dem Eis eine Massenschlägerei. Einen Tag nach dem Spiel hat die Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey nun die Strafen verkündet. So werden die Genfer Linus Omark, John Fritsche, Henrik Tömmernes und Joël Vermin gesperrt und gebüsst, bei Ambri wird einzig Zacceo Dotti mit einer nachträglichen Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. (erh)

Dienstag, 12.1.2021

Fribourg feiert spektakulären 7:6-Sieg, Partie in Ambri endet mit Schlägerei

Die fünf Partien der 19., 34. und 39. Runde der National League, sie waren vor allem eines: torreich. Da war zunächst das 4:0 des EHC Biel im Berner Derby gegen den Vorletzten der Tabelle, die SCL Tigers. Den Schlüssel zum Sieg legten die Seeländer dabei schon im ersten Drittel, das der vom HC Davos gekommene Pertu Lindgren mit seinem 1:0 in der 4. Minute eröffnete. Lindgren war es auch, der beim 2:0 von Kohler seinen Stock im Spiel hatte.

Der HCD derweil musste in einer denkwürdigen Partie das Eis als Verlierer verlassen. Die Bündner verlieren auswärts gegen Fribourg-Gottéron 7:6 n.V. Dabei hatte die Mannschaft von Christian Wohlwend schon früh wie der sichere Sieger ausgesehen, führte nach 10 Minuten schon 4:0, hatte drei Tore alleine in den ersten 115 Sekunden erzielt. Zu viel für Fribourg-Goalie Reto Berra, der danach seinen Kasten Connor Hughes überliess. Die Gastgeber rannten danach immer dem frühen Rückstand hinterher, bis Gottérons Club-Ikone und All-Time-Topskorer Julien Sprunger 23 Sekunden vor Schluss bei 6 gegen 4 Feldspielern den 6:6-Ausgleich schoss. Wiederum 23 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung war es dann Viktor Stahlberg, der Fribourg zum vielumjubelten Sieg führte.

An der Tabellenspitze feierte Zug derweil einen ungefährdeten 3:1-Sieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Die ZSC Lions finden nach ihrer Niederlage gegen die Tigers zum Siegen zurück. Sie bezwingen in einem engen Spiel Lugano 2:1. Die Tore schossen mit Patrick Geering und Raphael Prassl zwei Spieler, die nicht für ihre Kaltblütigkeit bekannt sind.

Zu einer Überraschung kam es im Duell zwischen Genf-Servette und Ambri-Piotta. Dieses gewann das Heimteam aus dem Tessin mit 2:0. Die Partie endete dabei äusserst unschön: Nach dem Schlusspfiff kam es an der Bande zu einer Massenschlägerei, die Schiedsrichter sahen sich gezwungen, mehrere Spieldisziplinarstrafen auszusprechen. (erh)

Zwei weitere SCB-Partien verschoben

Die Mannschaft des SC Bern erhielt nach insgesamt 14 positiven Covid-Fällen eine Quarantäne-Anordnung bis und mit Sonntag, 17. Januar. Aufgrund der Anzahl positiver Fälle und den Return-to-play-Empfehlungen der medizinischen Kommission von Swiss Ice Hockey wird der SC Bern nach dem offiziellen Quarantäne-Ende noch nicht einsatzbereit sein.

Daher müssen nebst den bereits verschobenen Spielen zusätzlich auch die Partien gegen den EHC Biel-Bienne (Dienstag, 19. Januar) und den HC Lugano (Freitag, 22. Januar) verschoben werden.

Montag, 11.1.2021

Sieben Spielsperren für Servettes Damien Riat

Servette-Flügel Damien Riat (23) muss wegen eines Bandenchecks gegen Luganos Elia Riva die kommenden sieben Spiele aussetzen. Zudem wird der von der Liga mit 6000 Franken gebüsst. Eine der sieben Spielsperren hat der Schweizer bereits abgesessen.

Biel schnappt sich HCD-Lindgren

Doppelter Stürmertausch zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel! Der beim HCD nach acht Saisons in Ungnade gefallene Finne Perttu Lindgren (33) und Luca Hischier (25) verlassen das Landwassertal in Richtung Seeland. Den umgekehrten Weg gehen der Schwede David Ullström (31) sowie Valentin Nussbaumer (20). Die Verträge von Lindgren und Hischier wären Ende Saison ausgelaufen.

Sonntag, 10.1.2021

Servette ist nicht zu stoppen, ZSC verliert, Zug siegt schmeichelhaft

Die Spieler von Genf-Servette werden sich freuen, gewinnen sie doch gegen den EHC Biel mit 4:3. Für die Westschweizer ist es der 4. Sieg im 4. Spiel im neuen Jahr. Und wie die bisherigen Siege ist auch dieser äusserst verdient. Das zeigt auch die Tatsache, dass die Genfer in diesen vier Spielen bereits 22 Tore erzielt haben.

Somit kann man davon ausgehen, dass die Genfer die kurzzeitige Baisse vom Dezember definitiv überwunden haben. Und mehr noch: Genf-Servette hält in der Tabelle mit dem Sieg gegen Biel Rang 5 und damit den Anschluss an die Spitzenteams.

Die ZSC Lions verlieren gegen die SCL Tigers (3:4 n.P.). Die Zürcher müssen somit nach dem Sieg gegen Biel (2:0) wieder eine Schlappe einstecken. Lugano ringt derweil Davos mit 3:1 nieder. Das Spiel ist ein wahrer Abnützungskampf: Tore, Strafen, Fehlpässe.

Und Zug? Nun die Zuger siegen gegen Fribourg (3:2). Der Sieg ist schmeichelhaft, schiessen sie doch viel weniger oft aufs Tor, haben viel weniger Chancen als die Westschweizer. Das Ding: Der EV Zug ist effizient. Und so kommt es wie es in solchen Fällen immer kommt: Es gewinnt das Team, das seine Chancen nutzt. Und nicht jenes, welches mehr Chancen hat. (nih)

Samstag, 9.1.2021

Die Lakers zerlegen Ambri

Ambri-Piotta wurde von den Lakers in einem wahren Torspektakel deklassiert. Schon in den ersten zwei Minuten gingen die Lakers mit Rowe und Clark 2:0 in Führung. Mit weiteren Toren von Wetter und Rowe in der 13. und 20. Minute übten die Lakers weiter Dominanz auf Ambri aus.

Im zweiten Drittel konnte Nättinen für Ambri zwar noch auf 1:4 verkürzen, im letzten Drittel machten die Lakers den Sack jedoch zu: Wetter und Lehmann trafen zum 6:1. Fohrlers 2:6 in der 56. war Kosmetik, bevor Cervenka in der 58. mit 7:2 den Sieg für die Lakers heimholte.

Freitag, 8.1.2021

Zug lässt Fribourg im Spitzenspiel keine Chance

Im Spitzenkampf zwischen Zug und Freiburg setzten sich die Leader aus der Zentralschweiz 6:3 gegen den Zweitplatzierten durch. Die Zuger gaben von Beginn weg den Ton an, gingen stets in Führung und fuhren einen sicheren Sieg ein.

Bei den ZSC Lions führten Garrett Roe und Sven Andrighetto die Zürcher zum 2:0-Sieg gegen den EHC Biel. Somit überholen die Löwen in der Tabelle Freiburg und nehmen nun den zweiten Platz ein.

In Genf ging Lugano zwar in der sechsten Minute bereits 2:0 in Führung, konnte diese jedoch nur bis in die Spielhälfte halten. Mit 5:2 verliess Genf schlussendlich das Eis als Sieger. Es war der zweite Genfer Sieg innert 24 Stunden gegen denselben Gegner. Am Donnerstag hatte Servette noch höher gewonnen, da gleich 7:3. (alp/hua)

Donnerstag, 7.1.2021

Genf gewinnt in einem Torfestival, Ambri siegt gegen die Lions

Eigentlich wären am Donnerstagabend drei Spiele angesetzt gewesen. Weil aber der SC Bern zum dritten Mal in dieser Saison wegen Corona-Fällen im Team in Quarantäne muss, spielten nur die Lions gegen Ambri-Piotta und Genf-Servette gegen Lugano.

Während der ZSC gegen den Tessiner Club in der Verlängerung mit 1:2 verlor, gab es in der französischen Schweiz ein Torfestival. Servette siegte nämlich gegen Lugano 7:3. Der Sieg war verdient, verschliefen doch die Tessiner Gäste das Mitteldrittel komplett. Beim Spiel Ambri-Piotta gegen den ZSC avancierte Ambri-Captain Michael Fora zum Helden. Er traf kurz vor Ablauf der Overtime zum 2:1. (nih)

Zug-Verteidiger krachen im Training zusammen und verletzen sich schwer

Bittere Nachricht für den EV Zug: Beim Eistraining am Mittwochmorgen sind Calvin Thürkauf und Dario Wüthrich unglücklich zusammengestossen. Wie der Club mitteilt, erlitten beide einen Unterschenkelbruch. Der 23-jährige Thürkauf sowie der 21-jährige Wüthrich werden noch am Donnerstag operiert und fallen drei bis vier Monate aus. (nih)

1 Kommentar
Wir optimieren kontinuierlich unsere Services - aktuell arbeiten wir an unserem Web-Auftritt und so kann es zu Unterbrüchen bei der Kommentarfunktion kommen.