Fora verlässt seinen Stammclub – Ambri-Eigengewächs und Schweizer Vize-Weltmeister wechselt zum HCD

Fora verlässt seinen StammclubAmbri-Eigengewächs und Schweizer Vize-Weltmeister wechselt zum HCD

Die neuesten Spielberichte, die aktuellsten Meldungen und alles, was sonst noch im Schweizer Eishockey und bei den Schweizer Eishockey-Stars läuft im Ticker.

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Ressort Sport

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Donnerstag, 02.12.2021

Der EHC Olten darf aufsteigen

Der EHC Olten hat grünes Licht für den Aufstieg in die National League erhalten, sollte der aktuelle Leader der Swiss League in der Saison 2021/22 den Schweizer Meistertitel gewinnen.

Das Aufstiegsgesuch des EHC Olten ist von der National League AG gutgeheissen worden. «Der EHC Olten freut sich über den positiven Entscheid der Lizenzkommission und der National League AG und sieht sich bekräftigt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen», erklären die Solothurner in einer Mitteilung. (hua)

Mittwoch, 01.12.2021

Bertaggia für fünf Jahre nach Genf

Nationalspieler Alessio Bertaggia wechselt von Lugano zu Servette. Dies verkündet «Watson» am Mittwochnachmittag. Der 28-jährige Flügelstürmer und Sohn von Luganos Club-Legende Sandro Bertaggia soll am Genfersee einen Fünfjahresvertrag unterschrieben haben. (sih)

Michael Fora wechselt zum HCD

Wie «Blick» am Mittwoch berichtet, verlässt Nati-Verteidiger Michael Fora den HC Ambri-Piotta und schliesst sich kommende Saison dem HC Davos an. Mit Dominik Egli (23) von den Rapperswil-Jona Lakers hat sich der HCD bereits auf die laufende Spielzeit hin in der Abwehr mit einem Nationalspieler verstärken können.

Für die Tessiner ist der Abgang von Fora ein herber Verlust. Schliesslich gehört der 26-jährige Tessiner in Ambri zu den unangefochtenen Leistungsträgern und fungiert im Team von Trainer Luca Cereda als Captain.

Fora ist Vize-Weltmeister

Nach 2018 ist es das zweite Mal, dass das Eigengewächs die Valascia verlässt. Damals machte er sich zum damaligen Farmteam des NHL-Franchises Caroline Hurricanes, den Charlotte Checkers, auf und kehrte nach nur wenigen Wochen an den Fuss des Gotthardmassivs zurück.

Fora gehörte 2018 zu demjenigen Kader der Eishockey-Nati, der sich an der WM in Kopenhagen sensationell in den Final spielte und da den Schweden erst im Penaltyschiessen unterlag. (ape/sih)

Iakovenko und Lööv verlängern bei Biel

Der EHC Biel hat die Verträge mit seinen Verteidigern Alexander Iakovenko und Viktor Lööv verlängert. Dies teilt der Club in einem Communiqué mit. Der neue Vertrag mit Iakovenko läuft über drei Jahre bis April 2025, derjenige mit Lööv über zwei Jahre bis April 2024. (nih)

Timo Meier schiesst erneut zwei Tore

Timo Meier befindet sich in absoluter Top-Form. Mit San Jose gewann der Schweizer NHL-Star mit 5:2 gegen New Jersey. Meier glänzte in der Partie. Ihm gelangen zwei Tore. Damit steht er nun bei elf Toren und ist San Joses bester Torschütze in dieser Saison. Coach Bob Boughner lobte nach der Partie den Schweizer: «Timo Meier war heute wie schon die ganze Saison einer unserer besten Spieler. Ihm gelang in den letzten Jahren der nächste Schritt. Er ist mittlerweile ein kompletter Spieler.»

Auch Pius Suter konnte sich über einen guten Abend freuen. Ihm gelang zwar kein Tor, dafür gab er eine Vorlage beim 2:1-Sieg von Detroit gegen Boston. Nino Niederreiter (1 Assist) verlor mit Carolina gegen Dallas dagegen klar mit 1:4. Einen Kantersieg feierte Roman Josi mit Nashville gegen Columbus (6:0). (nih)

Dienstag, 30.11.2021

Überraschung in Davos - HCD kassiert derbe Heim-Klatsche

Davos - SCL Tigers 1:6

Erst kürzlich hatte der EV Zug einen 0:4-Rückstand nach 8 Minuten gegen Ambri noch in einen 6:4-Sieg umgewandelt. Beim Spiel HCD gegen Tigers war das erste Drittel 0:0 ausgegangen. Nach 40 Minuten lagen die Davoser aber 0:5 zurück – wer hätte das vor der Partie gedacht? Zweimal Olofsson, Pesonen, Petrini und Berger hatten getroffen. Wer nun an eine Bündner Wende gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Denn Olofsson markierte in der 52. seinen dritten Treffer und machte damit den Sack zu. Der HCD drückte in der Folge noch auf einen Ehrentreffer, dieser gelang Simic zwei Minuten vor Ende dann doch noch, mehr lag aber nicht drin. Die Bündner hatten aber auch Pech, sie trafen nicht weniger als viermal die Torumrandung.

ZSC - Fribourg 5:4 n.P.

0:1 und 3:4 nach Penaltyschiessen am Montag – knapper kann man nicht verlieren. Das sollte den ZSC Lions im dritten Saisonduell mit Fribourg-Gottéron nicht noch einmal passieren, am Dienstagabend zum ersten Mal im heimischen Hallenstadion. Und wie schon am Montag gingen die Zürcher sehr früh in Führung, dieses Mal nach 31 Sekunden durch Yannick Weber. Doch Killian Mottet glich in der 7. Minute wieder aus. Danach ging es beinahe wie am Tag zuvor hin und her. So war es kein Wunder, dass das Spiel erneut nach 60 Minuten nicht entschieden war. Bei 4:4 gings in die Verlängerung und danach wie am Montag ins Penaltyschiessen. Doch dieses Mal war den Zürchern das Glück hold.

Zug - Ambri 3:4

0:2 lagen die Zuger nach dem ersten Drittel zurück, im Mitteldrittel glich der Meister innert 5 Minuten aus, um wenig später erneut in Rückstand zu geraten. D’Agostini schoss Ambri in der 47. Minute wieder mit zwei Toren in Führung. Zwar kam Zug durch Hansson 30 Sekunden vor Schluss nochmals heran, doch das wars dann auch.

Lugano - Servette 3:0

Nach 40 Minuten keine Tore, aber viele Strafen – so das Verdikt bei Lugano gegen Servette. Luganos Carr durchbrach dann endlich in der 48. Minute die torlose Phase. Er doppelte in der 52. gleich selber nach. Joseph sorgte 10 Sekunden vor Schluss mit einem Empty Netter für den 3:0-Endstand für die Tessiner.

Lausanne - Ajoie 2:0

Zwar sammelte Lausanne gegen den Letzten Ajoie Strafen am Laufmeter, doch die Jurassier konnten keine nutzen. Der LHC hingegen traf durch Gernat (7.) und Maillard (29.). Ajoie sammelte im letzten Drittel dann auch einige Strafen, ein Tor wollte aber nicht gelingen. So blieb es beim 2:0 für das Heimteam. (hua)

Zangger, Wick und Lammer bis 2024 bei den Lakers

Die Lakers haben bekannt gegeben, dass nach Fabian Maier und Gian-Marco Wetter nun auch Sandro Zangger, Jeremy Wick und Dominic Lammer ihre Verträge verlängert haben. Zangger unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre und bleibt somit bis mindestens Ende Saison 23/24 bei den Lakers. Ebenso Wick und Lammer.

Für Wick war vor allem die Nähe zur Familie entscheidend: «Meine Wurzeln liegen in Rappi. Das macht mir die Entscheidung leicht, für zwei weitere Jahre zu unterschreiben.» Wie Wick fühlt sich auch Lammer sichtlich wohl am Obersee: «Mir gefällt es sehr in Rappi. Deshalb habe ich mich entschieden, den Vertrag bereits jetzt zu verlängern.» (ape)

Langnau holt Cadonau vom EV Zug

Auf die nächste Saison haben sich die SCL Tigers mit zwei Spielern ihre Defensive verstärkt. Dabei erhält Cédric Aeschbach aus dem eigenen Nachwuchs einen Entry-Level-Vertrag mit Vertrag auf Verlängerung. Der 19-Jährige Aeschbach gab in dieser Saison bei Langnau sein National-League-Debüt und spielt seither regelmässig in der 1. Mannschaft.

Zudem erhält der Emmentaler Claudio Cadonau für die nächsten zwei Jahre einen Vertrag bei den SCL Tigers. Der 33-Jährige Rechtsschütze trug bereits von 2018 bis 2020 während zwei Saisons das Trikot der SCL Tigers, bevor er zum EV Zug wechselte. Sportchef Marc Eichmann freut sich über die Verpflichtung: «Claudio Cadonau bringt mit seiner Persönlichkeit und Erfahrung die nötige Stabilität in unsere Verteidigung. Ausserdem ist auch sein Winner-Gen eine Bereicherung für unsere Mannschaft.» (ape)

Gefährdet die Omikron-Variante den Spengler Cup?

Steht der Spengler Cup Ende Dezember auf der Kippe? Gut möglich. So droht wegen der Omikron-Variante das Aus des Turniers – oder zumindest eine Veränderung. Dies, weil seit Sonntag Tschechien auf der Quarantäneliste des BAG steht. Bleibt das bis Ende Dezember so, könnte Sparta Prag nicht am Traditionsturnier teilnehmen. HCD-CEO Marc Gianola will aber nicht negativ denken. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagt er: «Eine Absage des Turniers steht derzeit nicht im Raum. Ausser, der Bund ändert seine Richtlinien.» Da aber die Teilnahme Prags sicherlich unwahrscheinlich ist, prüft der HC Davos Alternativen. Eine dritte Schweizer Mannschaft neben Davos und Ambri ist dabei die wahrscheinlichste Option. (nih)

Montag, 29.11.2021

Fribourg ringt die ZSC Lions nieder

Fribourg-Gottéron hatte die letzten vier Partien gewonnen, genau so wie den ersten Vergleich in dieser Saison. In Führung gingen am Montagabend aber die Gäste aus Zürich: Der Captain Patrick Geering brachte die ZSC Lions bereits in der ersten Minute in Front.

In der Folge ging es, was die Tore betrifft, hin und her, bis zum 3:3, Daniel Brodin glich die Partie für Gottéron in der 57. Minute aus, es kam zur Verlängerung. Aber auch da fiel die Entscheidung nicht, das Penaltyschiessen musste her. Diese Lotterie entschied das Heimteam für sich. Die Chance auf eine Revanche haben die Zürcher bereits am Dienstagabend im Hallenstadion. ‌(hua)

Dario Allenspach verlängert beim Meister

Der 19-jährige Stürmer Dario Allenspach erhält Beim EV Zug seinen ersten National League-Vertrag bis 2024. 2018 wechselte Allenspach in die Juniorenabteilung des EVZ und startete seine Ausbildung in der Hockey Academy, welche er im Sommer 2022 abschliesst. «Dank der Academy konnte ich meine KV-Ausbildung mit dem Sport verbinden und so immer auf höchstem Niveau trainieren», erklärt der Stürmer. «Das hat mir sicher geholfen, den Schritt zum Profi zu schaffen».

«Dario verkörpert, was wir mit der Hockey Academy erreichen möchten», sagt General Manager Reto Kläy. «Wir wollen unsere Spieler bereits in jungem Alter fördern und fordern. Nur so können wir sie so früh wie möglich ans Profi-Hockey heranbringen und in unsere NL-Mannschaft integrieren». (hua)

Timo Meier schiesst bei Sieg zwei Tore

Timo Meier darf sich freuen. Der Schweizer NHL-Star hat die San Jose Sharks mit einem Doppelpack zu einem 2:0-Sieg gegen Chicago geführt. Der 25-Jährige befindet sich in absoluter Topform. Meier, der wegen einer Corona-Erkrankung fünf NHL-Partien verpasste, steht nach 16 Einsätzen schon bei 20 Punkten (9 Tore). Auch Nino Niederreiter schoss ein Tor. Bei der 2:4-Pleite von Carolina gegen Washington schoss er den zwischenzeitlichen Ausgleich. Kevin Fiala durfte sich über einen Assist freuen. Sein Club, die Minnesota Wild, gewannen gegen Tampa Bay mit 4:2. (nih)

Sonntag, 28.11.2021

Rapperswil teilt sich mit Zug nun die Tabellenspitze

Die Rapperswil-Jona Lakers sind aktuell zu Hause eine Macht. Mit neun Siegen aus den letzten zwölf Spielen gehören die Lakers zu den fünf besten Mannschaften der Liga. Ajoie dagegen ist abgeschlagen Letzter und benötigte dringend Punkte. Am Sonntagnachmittag trafen die beiden Mannschaften aufeinander. Gleich von Anfang an versuchte sich Ajoie vor dem Tor von Rapperswil zu positionieren. Die Lakers dagegen überliessen das Spielgeschehen dem Tabellenletzten. Ajoie ging in der achten Minute in Führung. Nach einer Chance von Rapperswil lancierten die Gäste einen schnellen Gegenzug. Romanenghi erhielt auf dem linken Flügel die Scheibe und hatte die Übersicht, um die Scheibe in die Mitte auf Rohrbach zu spielen. Dieser lenkte den Puck letztlich ins Tor.

Doch nur wenige Sekunden später kurvte sich Cervenka durch die gegnerische Abwehr und passte die Scheibe per Querpass auf Lammer. Dieser traf zum Ausgleich. Nach einer Viertelstunde drehte mit dem 2:1 das Spiel aus Sicht der Lakers. Nun hatte Rapperswil das Spiel im Griff und traf innerhalb weniger Minuten gleich drei Mal. Immerhin gelang Ajoie kurz vor dem Ende des Mitteldrittels noch das zweite Tor durch Fortier.

Vor 5011 Zuschauerinnen und Zuschauern gelang Devos mit einem Handgelenkschuss noch der dritte Treffer. Die Partie zwischen den Lakers und Ajoje endete durch einen Energieanfall von Zangger, welcher die Scheibe zum letzten Mal in dieser Partie über die Linie drückte. Die Lakers stossen mit diesem Sieg auf den ersten Platz vor und sind nun punktgleich mit dem EV Zug. Der HC Ajoie bleibt abgeschlagener Letzter. (ape)

Pius Suter erzielt sein fünftes Saison-Tor

Der Zürcher NHL-Stürmer Pius Suter erzielte in der 32. Minute mit einem Abpraller das 2:1 für Detroit. Somit wurde der Schweizer als einer der drei Stars der Partie ausgezeichnet. Die Partie gegen Buffalo Sabres entschied der Schwede Lucas Raymond schlussendlich in der Verlängerung. Das Endresultat war 3:2 für die Red Wings.

Roman Josi hatte einen weniger guten Abend. Der Captain der Nashville Predators verlor mit seinem Team gleich mit 2:6 gegen Colorado Avalanche. Dabei verzeichnete der Nati-Star eine Minus-2-Bilanz.

Auch Grégory Hofmann verlor mit den Columbus Blue Jackets gegen St. Louis Blues mit 3:6. Bei beiden Gegentoren stand Hofmann auf dem Feld. Ein Treffer gelang dem Schweizer nicht. (ape)

Samstag, 27.11.2021

Unglaubliche Zuger Wende, HCD besiegt den ZSC

Ambri – Zug 4:6

Was für eine Partie! Ambri führte bereits 4:0 nach acht Minuten, die Leventiner legten los wie die Feuerwehr. Bianchi, Kneubuehler, Zwerger und Heim trafen. Doch dann kamen die Zuger. Bachofner, Kovar, Leuenberger, Zehnder und Herzog drehten die Partie bis zur 48. Minute für den Meister, unglaublich! Ambri drängte in den letzten 12 Minuten auf den Ausgleich, schaffte den jedoch nicht. Müller traf dafür zwei Minuten vor Schluss zum 6:4, das war die Entscheidung.

Davos – ZSC Lions 4:1

Zuletzt hatte der HCD zweimal in Serie verloren. Es sollte gegen den ZSC kein drittes Mal dazukommen. Marc Wieser sorgte mit dem 1:0 in der 22. Minute für etwas Ruhe. Doch nur 42 Sekunden später glichen die Lions durch Backman aus. Aber dann schossen die Bündner drei Tore innert zehn Minuten (Bromé, Stransky und Egli), zwischen Spielminute 25 und 35. Dabei blieb es bis zum Ende.

Lausanne – Bern 3:0

Am Freitag hatten die Berner die Partie zuhause noch 3:2 gewonnen. In Lausanne bei der Revanche waren aber erneut die Hausherren siegreich. Baumgartner, Emmerton und Frolik trafen für die Waadtländer, die Berner schossen nicht nur kein Tor, sie reisten auch ohne Punkte zurück in die Hauptstadt.

Servette – Biel 2:1 n.V.

Bis zur 38. Minute gab es keine Tore, dann durchbrach der Genfer Rod die Schallmauer. In der 45. Minute konnte Hügli für die Seeländer ausgleichen. So ging es in die Verlängerung. Dort schoss Servette den entscheidenden Treffer 32 Sekunden vor Schluss, Tömmernes erzielte das Tor. (hua)

Josi, Fiala und Niederreiter gewinnen

Der Nati-Spieler Roman Josi spielt momentan eine starke Saison bei Nashville in der NHL. In seinem 700. Spiel erzielte der 31-Jährige gegen New Jersey mit Nico Hischier und Jonas Siegenthaler ein Tor, auch gelang ihm ein Assist. Der Captain brachte sein Team in der achten Minute in Führung und war auch beim 2:0 beteiligt.

Somit ist Roman Josi mit 20 Scorerpunkten nach 20 Spielen in der Liga die Nummer zwei unter den Verteidigern. Sein Coach John Heynes schwärmte nach dem Spiel vom Schweizer und sagte: «Es waren bedeutende Spiele, in denen er produktiv war.»

Auch die anderen Schweizer konnten in der NHL überzeugen: Kevin Fiala gewann mit Minnesota gegen Winnipeg (7:1). Er konnte mit zwei Assist seinem Team helfen. Auch Nino Niederreiter siegte mit Carolina gegen Philadelphia (6:3). Der Schweizer steuerte einen Assist bei. (ape)

Freitag, 26.11.2021

Leader Fribourg verspielt 3:0-Führung - und siegt dennoch

Lugano – Fribourg 3:4 n.V.

Leader Fribourg ging in Lugano standesgemäss – zumindest, wenn man die Tabellensituation betrachtet – 3:0 in Führung, Jecker, Brodin und Jörg trafen. Die Partie schien bereits nach einem Drittel entschieden. Doch die Tessiner kehrten zurück, Loeffel und Carr brachten die Luganesi wieder heran. Fazzini markierte in der 45. Minute sogar das 3:3, der Rückstand war aufgeholt. So ging es in die Verlängerung. Dort passierte den Fribourgern ein Lapsus, da sie zu viele Spieler auf dem Eis hatten. Im Powerplay trafen die Luganesi nur den Kopf von Gottéron-Goalie Berra, aber nicht das Tor. Marchon gelang kurze Zeit später der Shorthander und damit das Siegestor.

Bern – Lausanne 3:2

Die Berner stehen in der Tabelle etwas vor Lausanne. Es waren auch die Gastgeber, die den ersten Treffer erzielten, Thomas machte in der vierten Minute das 1:0. Doch die Waadtländer drehten das Spiel noch im ersten Drittel durch Fuchs und Heldner. Varone gelang in der 32. Minute der Ausgleich. In der 42. brachte Sciaroni den SCB wieder in Front. Das reichte den Bernern letztlich zum Sieg.

Zug – Tigers 3:2 n.V.

Der Meister bekundete zu Beginn Mühe mit den Tigers, das Startdrittel ging torlos aus. Dann trafen Suri und Herzog, das Spiel nahm seinen von vielen erwarteten Verlauf. Langnau konnte in der 49. Minute durch Pesonen verkürzen. Die Tigers nahmen drei Minuten vor Ende den Goalie raus – und siehe da, in der 58. Minute traf Olofsson zum Ausgleich. Es kam zur Verlängerung. Dort war es Martschini vorenthalten, den Siegtreffer für die Zuger zu schiessen.

Biel – Ambri 3:2

Kessler und Rathgeb trafen innert zwei Minuten, brachten die Seeländer früh 2:0 in Führung. Doch die Partie wurde kein Selbstläufer. McMillan und Heim erzielten im Mitteldrittel das 1:2, respektive das 2:2. Hofer schoss die Bieler kurz vor Schluss wieder in Front, bei diesem Score blieb es auch.

Ajoie – Lakers 2:5

Auch wenn Ajoie zuhause spielt, ist der Tabellenletzte immer Aussenseiter. Kürzlich konnten die Jurassier aber den HCD zuhause besiegen, die Gegner sind also gewarnt. Die Pruntruter gingen auch gegen die Lakers in Führung, zweimal, zum 1:0 und 2:1. Aber die St. Galler konnten zweimal ausgleichen. Und es kam noch besser: Durch Zangger und Lammer gingen die Lakers per Doppelschlag sogar 4:2 in Führung. Das war die Entscheidung. Cervenka traf noch per Empty Netter zum 5:2. (hua)

Mittwoch, 24.11.2021

Fribourg scheitert in der Champions Hockey League

Aus und vorbei. Der Sieger der Champions Hockey League 2022 kommt nicht aus der Schweiz. Das ist nun fix. Nach den ZSC Lions am Dienstagabend schied mit Fribourg-Gottéron in den Achtelfinals der letzte verbliebene Vertreter aus. Die Westschweizer verloren bereits das Hinspiel gegen Red Bull München mit 2:4. Das Rückspiel endete nun mit einer 2:3-Pleite. Dabei sah es zeitweise ganz wunderbar aus, führte Fribourg doch nach 43 Minuten mit 2:0. Doch dann drehten die Münchner die Partie.

Kurios: Im Viertelfinal trifft Red Bull München nun auf Lukko Rauma. Der Club kam ohne Rückspiel in die nächste Runde. Der Grund: Die Partie gegen den HC Bozen wurde von den finnischen Behörden abgesagt. Dies, weil mehrere Spieler von Bozen Corona haben. Und da Lukko das Hinspiel mit 3:1 gewann, entschied die Champions Hockey League, dass die Finnen ins Viertelfinal kommen. (nih)

Luganos Herren fällt aus

Der Lugano-Stürmer Yannick Herren erlitt im Spiel gegen Lausanne, als er sich in einen Schuss warf, einen Bruch des Unterarmknochens. Der medizinische Staff entschied sich gegen einen chirurgischen Eingriff. In drei Wochen wird der 30-Jährige erneut untersucht und es wird entschieden, wann er aufs Eis zurückkehren kann.

Herren hatte erst kürzlich von Fribourg nach Lugano gewechselt und hat für die Tessiner gerade mal zwei Partien bestritten. (hua)

Lakers und Biel gewinnen

SCL Tigers – Rapperswil-Jona Lakers 1:4

Die Lakers feiern einen verdienten Erfolg gegen die SCL Tigers, gewinnen sie doch mit 4:1. In einer umkämpften Schlussphase sorgte Lakers-Spieler Forrer für die Entscheidung, als er nach einem Riesen-Bock von Schmutz, der sich einen kapitalen Fehlpass leistete, das 3:1 schoss (56. Minute). In der 58. Minute war es dann noch Dünner, der zum 4:1-Endstand traf. Dank des 4:1-Sieges bleiben die Lakers in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze.

Biel – Ajoie 8:1

Der Aufsteiger aus Ajoie hat derzeit weiterhin grosse Probleme in der National League. Gegen Biel wurde der Club regelrecht verprügelt, Ajoie verlor gleich mit 1:8. Künzle eröffnete die Tor-Party bereits nach 72 Sekunden, nach 40 Minuten stand es 1:6. Bitter! Nach dem 2:8 am Samstag gegen die SCL Tigers gab es damit das nächste Debakel. (nih)

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