Gregory Hofmann geht in die NHL – die Columbus Blue Jackets rufen

Vom Schweizer Meister in die NHLGregory Hofmann geht in die NHL – die Columbus Blue Jackets rufen

Die neuesten Spielberichte, die aktuellsten Meldungen und alles, was sonst noch im Schweizer Eishockey läuft im Ticker.

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Ressort Sport

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Montag, 14.06.2021

Hofmann in die NHL

Wer Leistung bringt, sorgt für Aufsehen. So ist es auch bei Gregory Hofmann der Fall.

Der lieferte nämlich nicht nur in der Saison beim Schweizer Eishockey-Meister EV Zug starke Leistungen ab – in der er in 51 Spielen 24 Treffer landen und 31 Assists verbuchen konnte, sondern überzeugte neben der National League auch im Nationaldress bei der WM in Lettland, wo er im Schweizer Team für Wirbel sorgte.

In der kommenden Saison wird Hofmann also für die Columbus Blue Jackets auf dem Eis stehen. Diese hatten im vergangenen Februar die Rechte an Hofmann von den Carolina Hurricanes übernommen. Das Besondere – Hofmann bekommt einen Einwegvertrag. Das heisst, dass er bei einer Degradierung in die AHL den gleichen Lohn wie in der NHL erhält – und das sind satte 900'000 Dollar. Ausserdem steht mit Dean Kukan ein weiterer Schweizer bei der Franchise aus dem Bundesstaat Ohio unter Vertrag.

Da er bei EV Zug jedoch noch einen gültigen Vertrag bis 2023 besitzt, bedeutet das für den Club, dass sie nun fünf ausländische Spieler in der kommenden Saison einsetzen dürfen.

Donnerstag, 10.06.2021

Transfercoup des EHC Biel – Schweizer NHL-Star Gaëtan Haas kehrt zurück

Transfercoup des EHC Biel: Die Seeländer vermelden die Verpflichtung von Gaëtan Haas von den Edmonton Oilers. Haas wird ab nächster Woche das Sommertraining mit dem Team aufnehmen. Der Ex-NHL-Star freut sich über die Rückkehr in die Schweiz. Er sagt: «Ich bin sehr glücklich, wieder zu Hause zu sein. Der Staff, die Spieler und eine brennende Tissot-Arena zu sehen, ist alles, was ich will.» Sportchef Martin Steinegger meint: «Mit den gesammelten Erfahrungen wird Gaetan bei uns ein führender Teamleader sein.» Haas bestritt 95-NHL-Einsätze für die Edmontoin Oilers und feierte mit dem SC Bern einen Schweizer-Meister-Titel. (nih)

Dienstag, 08.06.2021

Weber verlässt die NHL Richtung ZSC Lions

Yannick Weber stösst aus der NHL zu den ZSC Lions und unterschreibt einen Dreijahresvertrag. In Nordamerika spielte der 32-Jährige fünf Jahre für die Montreal Canadiens, drei Jahre für die Vancouver Canucks und vier Jahre für die Nashville Predators. In der letzten Saison stand der Verteidiger bei den Pittsburgh Penguins unter Vertrag. Weber absolvierte insgesamt 541 Partien in der NHL und sammelte 100 Skorerpunkte.

ZSC-Sportchef Sven Leuenberger sagt zur Verpflichtung: «Yannick ist ein starker und erfahrener Verteidiger. Er kann sowohl im Boxplay wie auch im Powerplay eingesetzt werden. Gerade für unser Powerplay war nach Petterssons Abgang wichtig, über einen zweiten Rechtsschützen nebst Noreau zu verfügen. Yannick wird uns da mit seinem sehr guten Schuss helfen.» (hua)

Donnerstag, 03.06.2021

HCD verpflichtet schwedischen Stürmer

Der HC Davos komplettiert sein Ausländerquartett mit einem schwedischen Neuzugang. Die Bündner holen den 30-jährigen Stürmer Dennis Rasmussen. Der Center stand bis vor wenigen Tagen mit Schweden noch im Einsatz an der Hockey-WM in Riga. Rasmussen stösst vom KHL-Club Magnitogorsk zu den Davosern.

Dennis Rasmussen ist ein klassischer Zweiweg-Center, der mit seinen ausgeprägten Stock-und Schussskills sowohl offensiv, aber mit seinen Fähigkeiten im Penaltykilling dem HCD auch defensiv viel helfen kann. Dennis Rasmussen unterschrieb beim HC Davos einen Vertrag bis Ende Saison 2022/23. (fos)

Dienstag, 01.06.2021

Schweiz trifft auf Deutschland

Im Viertelfinal der Eishockey-WM in Riga kommt es am Donnerstag um 15.15 Uhr zum Prestige-Duell zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Deutschen gewinnen am Dienstagabend ihr alles entscheidende letzte Gruppenspiel gegen Lettland 2:1. Angepeitscht von einigen heimischen Fans, konnten die Letten auf einen frühen 0:2-Rückstand nicht mehr reagieren. Für die Gastgeber und Mannschaft des ehemaligen ZSC-Trainer Bob Hartley ist damit das Turnier bereits nach der Vorrunde beendet.

In den weiteren Viertelfinalpartien kommt es zu den Duellen USA – Slowakei, Finnland – Tschechien und zum Klassiker zwischen Russland und Kanada. Die Kanadier hatten am Dienstagnachmittag gegen Finnland 2:3 nach Penaltyschiessen verloren und mussten bis zuletzt um ihren Platz unter den letzten Acht zittern. Weil es in der Partie zwischen Deutschland und Lettland jedoch nach 60 Minuten einen Sieger gab, kommen die Ahornblätter als Vierte ihrer Gruppe in den Viertelfinal. Dort wird der grosse Abwesende Schweden sein, das erstmals seit 84 Jahren in der Vorrunde hängen blieb. (erh)

Kanada muss um Viertelfinal-Einzug zittern

Ungewohnte Situation für die Ahornblätter an der Eishockey-WM: Nach dem letzten Vorrundenspiel ist Kanada noch nicht definitiv im Viertelfinal, muss gar noch um diesen zittern. Die Kanadier verloren das Direktduell gegen Finnland 2:3 (1:0, 1:1, 0:1) im Penaltyschiessen und kommen nach sieben Partien auf zehn Punkte. Vor den Abendpartien liegt Kanada auf Rang 3, gefolgt von den Kasachen, die ihrerseits auf zehn Punkte kommen.

Den Kanadiern den Viertelfinalplatz noch streitig machen können Deutschland und Lettland, die am Abend (19.15 Uhr) aufeinander treffen. Im Falle einer Niederlage gegen die Letten in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen käme Deutschland auf die gleiche Punktzahl wie die Kanadier und die Kasachen, wäre im direkten Vergleich dieser drei Teams aber insgesamt besser. (erh/dpa)

Montag, 31.05.2021

Die Schweiz ist im Viertelfinale!

Nach dem Pflichtsieg gegen Belarus, muss die Schweizer Hockey-Nati am Dienstag im letzten Gruppenspiel noch gegen Grossbritannien antreten. Bereits am Tag zuvor ist aber klar: Die Schweiz steht im Viertelfinal der WM in Riga. Im grossen Duell zwischen Schweden und Russland verloren die Schweden am Montagabend nach Penaltyschiessen mit 2:3. Damit ist auch klar: Der Schweizer Angstgegner aus Schweden ist raus und muss die Heimreise antreten.

Andrighetto trägt den Mundschutz etwas anders

«Mut. Vertrauen. Stärke. Stolz.», schreibt der Schweizer Eishockeyverband am spielfreien Montag auf seiner Facebook-Seite. Darunter sind zwei Mannschaftsbilder unserer Nati zu sehen – eines mit und eines ohne Maske. Statt mutig, stark oder stolz zeigt sich Nati-Star Sven Andrighetto während des Fotoshootings vor allem spitzbübisch. Im Vergleich zu seinen Teamkollegen interpretiert der ZSC-Stürmer die korrekte Tragart der Schutzmaske etwas anders. Weil die Nati-Spieler während der WM regelmässig auf das Corona-Virus getestet werden, wird man den kleinen Scherz aber verkraften können. (law)

Donnerstag, 27.05.2021

Gilles Senn kehrt zum HC Davos zurück

Das Abenteuer Nordamerika ist für Gilles Senn beendet. Der 25-jährige Schweizer kehrt nach zwei Jahren bei den New Jersey Devils zurück zum HC Davos. 2017 drafteten die Devils Gilles Senn in der fünften Runde, 2019 holte die NHL-Franchise den 195 cm grossen Torhüter mit einem Entry Level Vertrag für zwei Jahre nach Nordamerika.

Nach zwei von der Corona-Pandemie geprägten Saisons, in der Gilles Senn 44 AHL- und zwei NHL-Partien im Dress der Devils bestreiten konnte, kehrt er nun zum HC Davos zurück.Dort unterschreibt er einen Dreijahresvertrag. (fos)

Mittwoch, 26.05.2021

Deutsches Eishockey-Team mit erstem WM-Rückschlag gegen Kasachstan

Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat bei der Weltmeisterschaft in Riga den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen Kasachstan verlor die Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm am Mittwoch 2:3 (0:0, 2:1, 0:2) nach zuvor drei Siegen aus den ersten drei Spielen. Tore von Tom Kühnhackl (30. Minute) und Markus Eisenschmid (35.) reichten gegen den Aussenseiter, für den Alexander Schin (27.), Roman Startschenko per Penalty (41.) und Pawel Akolzin (56.) trafen, nicht. Um das Viertelfinale sicher zu erreichen, muss das deutsche Team in den restlichen drei Vorrunden-Partien noch punkten. Nächster Gegner ist am Samstag Finnland. (nih/dpa)

Neuzugang für die Lakers

Die SC Rapperswil-Jona Lakers verpflichten den schwedischen Verteidiger Emil Djuse für die kommenden 2 Jahre bis zum Ende der Saison 22/23. Der 27-Jährige spielte zuletzt für Spartak Moskau in der KHL. Wie die Lakers in einer Mitteilung schreiben, gilt der Verteidiger als ausgezeichneter Powerplay-Spieler.

Dienstag, 25.05.2021

Draisaitl verstärkt Deutschland nicht

Topstar Leon Draisaitl reist nach dem Playoff-Aus der Edmonton Oilers nicht zur Weltmeisterschaft nach Riga nach, dafür verstärkt sein Teamkollege Dominik Kahun das deutsche Team. Das teilte der Deutsche Eishockey-Bund am Dienstagabend mit. Für beide NHL-Stürmer war die Saison mit den Oilers nach vier Niederlagen in vier Playoff-Partien gegen die Winnipeg Jets am Montagabend (Ortszeit) zu Ende gegangen. Laut DEB sei aber eine Anreise Kahuns, der schon am Mittwoch in Lettland eintreffen soll, aus organisatorischen Gründen schneller möglich gewesen. (dpa)

Erste Niederlage für Kasachstan

Kasachstan hat bei der WM in Lettland die erste Niederlage kassiert. Gegen die USA verlor der Aufsteiger am Dienstag erwartungsgemäss mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Zuvor hatten die Kasachen in Riga mit einem Sieg gegen Gastgeber Lettland überrascht und für eine Blamage von Titelverteidiger Finnland gesorgt. Beide Siege errang der Aussenseiter nach Penaltyschiessen. Für die USA war es nach einem 1:2 gegen die Finnen und einem klaren 5:1 im Prestigeduell mit Kanada der zweite Sieg in der Vorrunde. (dpa/erh)

Umstrittener Goalie Thomas Greiss gibt Rücktritt

Der deutsche NHL-Torhüter Thomas Greiss seinen Rücktritt aus der Eishockey-Nationalmannschaft erklärt. Der 35-Jährige von den Detroit Red Wings war zuvor vor allem wegen Hitler-Likes und rassistischen Äusserungen nicht für die WM in Riga berücksichtigt worden. Hierzu meinte er: «Ich bin kein Nationalsozialist und kein Rechtsradikaler. Ich bin sehr weltoffen. Ich hoffe, dass auch jeder andere weltoffen und tolerant ist.» (nih)

Erster WM-Erfolg seit 1996: Eishockey-Team ringt Kanada nieder

Deutschland 3:1 Kanada

Erstmals seit 1996 hat das deutsche Eishockey-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft gegen Kanada gewonnen. Die Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm rang den 26-maligen Weltmeister am Pfingstmontag in Riga mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) nieder. Stefan Loibl (11.) und Matthias Plachta (12.) per Doppelschlag sowie Korbinian Holzer (58.) erzielten die deutschen Treffer gegen die überraschend noch sieglosen Kanadier und weckten Erinnerungen an den Halbfinalerfolg beim Gewinn der olympischen Silbermedaille 2018. Seinen erfolgreichen WM-Start setzte Deutschland mit nun drei Siegen aus drei Vorrundenspielen damit fort. (nih/dpa)

Sonntag, 23.05.2021

WM-Auftakt total verpatzt – Schweden und Kanada patzen wieder

Schweden 0:1 Belarus

Was ist denn mit den Schweden los? Die Eishockey-Stars aus dem hohen Norden verlieren an der Hockey-WM zum zweiten Mal hintereinander. Der Gruppengegner der Schweizer Nati verliert nach der Auftakt-Niederlage gegen Dänemark (3:4) nun auch gegen Weissrussland mit 0:1. Die Niederlage, sie ist verdient. Zu wenig zwingend waren die Schweden. Die Schweiz spielt am Dienstag um 19.15 Uhr gegen Schweden. Kassieren die Nordeuropäer dann die dritte Niederlage hintereinander? Aus Schweizer Sicht wäre das zu hoffen.

Kasachstan 2:1 nP Finnland

Titelverteidiger Finnland musste sich mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0) nach Penaltyschiessen gegen Kasachstan geschlagen geben. Die Kasachen, die erstmals seit 2016 wieder bei der A-WM dabei sind, hatten schon am Samstag gegen Gastgeber Lettland etwas unerwartet mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewonnen.

Kanada 1:5 USA

Der 26-malige Weltmeister Kanada steht bei der Eishockey-WM vor dem dritten Spiel gegen Deutschland schon gehörig unter Druck. Am Pfingstsonntag verlor Kanada auch das zweite Vorrundenspiel in Riga gegen den Erzrivalen USA mit 1:5 (0:1, 0:3, 1:1). Bereits am Freitag hatten die Kanadier das Auftaktspiel gegen Gastgeber Lettland 0:2 verloren. (nih)

Sperre gegen Norweger

Der Norweger Emil Lilleberg ist nach einem Check gegen den deutschen Stürmer Maximilian Kastner für ein Spiel bei der Weltmeisterschaft in Riga gesperrt worden. Das teilte der Weltverband IIHF am Sonntag mit. Lilleberg hatte beim deutschen 5:1-Sieg am Samstag gegen Norwegen eine Zwei-Minuten- plus einer Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe wegen eines Checks gegen Nacken und Kopf Kastners erhalten. Die Aktion wurde anschliessend noch einmal untersucht. Die Disziplinar-Kommission kam dabei zur Überzeugung, dass Lilleberg den Check gegen Kastner durchzog, obwohl der bereits geschossen hatte – was verboten ist. (dpa)

Samstag, 22.05.2021

Finnland siegt zum Auftakt

Titelverteidiger Finnland ist erfolgreich in die Eishockey-Weltmeisterschaft in Riga gestartet. Der dreimalige Weltmeister rang am Samstag die USA mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) nieder. Vor zwei Jahren hatte die Auswahl in der Slowakei überraschend Gold geholt.

Die Finnen bestreiten am Sonntag ihr zweites Gruppenspiel gegen Aussenseiter Kasachstan. Das US-Team trifft in einem reizvollen Duell auf die Kanadier, die am Freitagabend überraschend gegen Gastgeber Lettland 0:2 verloren hatten. (dpa)

Dänemark sorgt für Überraschung an der Hockey-WM

Dänemark 4:3 Schweden

Titelfavorit Schweden startet mit einer Niederlage in die Eishockey-WM in Riga. Der 11-fache Weltmeister verliert im Nachbarduell gegen Dänemark mit 3:4. Schweden lag im Mitteldrittel noch mit 2:1 vorne, ehe den Dänen innerhalb von 37 Sekunden einen Doppelschlag gelang. Bei den Dänen ragte Nicklas Jensen, Flügel bei Jokerit Helsinki, mit 3 Toren und einem Assist heraus.

Norwegen 1:5 Deutschland

Deutschland startete bereits am Freitag in die Eishockey-Weltmeisterschaft. Sie bodigten das coronageschwächte Italien mit 9:4. Auch heute waren die Deutschen wieder in Torlaune, Gegner Norwegen kam das zu spüren über. Der Olympia-Silbergewinner von 2018 feierte somit seinen ersten Sieg gegen Norwegen an einer WM. (fos)

Freitag, 21.05.2021

20 Tore in 2 Spielen: Die Eishockey-WM ist eröffnet

Deutschland 9:4 Italien

Deutschland lässt zum Start der Eishockey-WM dem Aussenseiter Italien keine Chance. Beim 9:4 (2:2, 5:0, 2:2) gerieten die Deutschen am Freitag zunächst mit 1:2 in Rückstand, ehe sie sich in einem Torfestival souverän durchsetzten. Italien tritt nach insgesamt 15 Corona-Fällen stark ersatzgeschwächt an und musste ohne Chefcoach Greg Ireland auskommen.

Russland 4:3 Tschechien

Mit Russland und Tschechien duellierten sich gleich zwei Titelfavoriten im ersten Spiel der Eishockey-WM. Dank einem Treffer 19 Sekunden vor Schluss, behielten die Russen die Oberhand. Die Tschechen, der erste Gruppengegner der Schweiz am Samstag, konnte gegen Russland trotz Niederlage lange um den Sieg mitspielen.Besonders schmerzlich für die tschechische Mannschaft: Zwei Gegentreffer leiteten sie durch schlimme Eigenfehler ein. (dpa/fos)

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