National League: Lausanne schlägt Lakers im Penaltyschiessen

National LeagueLausanne schlägt Lakers im Penaltyschiessen

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Dienstag, 02.03.2021

Klatsche für Lugano und zwei Spiele mit neun Tore

4 Spiele, 33 Tore – in der National League wurde am Dienstagabend ein Torfeuerwerk gezündet. Dabei kam es in zwei Spielen gar zu neun Treffern: Leader EV Zug gewinnt gegen Ambri-Piotta mit 5:4. Der entscheidende Treffer gelingt dem Leader Zug erst drei Minuten vor Spielschluss. Ambri hat Sekunden vor dem Ende den Ausgleich auf dem Stock, Kostner scheitert jedoch. Fribourg-Gottéron gewinnt in Lausanne mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Auch im Penaltyschiessen gewinnt der frisch gebackene Cupsieger SC Bern gegen Genf-Servette mit 4:3. Nach drei Niederlagen in Serie lässt Biel auswärts in Lugano nichts anbrennen und gewinnt mit 6:2. Nach vier Minuten wird ein Linienrichter von einem Puck mitten ins Gesicht getroffen. Wie Mysports berichtet, erlitt der Schiedsrichter eine leichte Gehirnerschütterung.

Sonntag, 28.02.2021

Ambri gewinnt gegen die Tigers

Im vorgezogenen Kellerduell zwischen Ambri-Piotta und den SCL Tigers kommt es am Sonntagnachmittag zu einem 3:1-Sieg für Ambri in der Valascia. Zwerger brachte Ambri in der 15. Minute in Führung, Rüegsegger trifft kurze Zeit später zum Ausgleich für Langnau. Im zweiten Drittel trifft dann Marco Müller gleich doppelt zum 3:1-Endstand.

Die SCL Tigers sind somit weiter Tabellenletzter mit 30 Punkten nach 41 Spielen. Die Hoffnungen auf einen Playoffplatz dürfte bei den Langnauern immer kleiner werden.

Samstag, 27.02.2021

Lausanne schlägt Lakers im Penaltyschiessen

Laker – Lausanne 4:5 n.P.

Aus der einzigen Partie am Samstagabend geht der HC Lausanne hervor. Die Waadtländer drehen gegen die Laker im Mitteldrittel einen 0:2-Rückstand und gehen mit einem knappen Vorsprung in die zweite Pause. Loosli rettet Rapperswil aber fünf Minuten vor Ende noch in die Verlängerung. Weil dort keinem Team das goldene Tor gelingen will, gehts in Penaltyschiessen. Dort hat Lausanne die besseren Nerven.

Berner Urgestein verlängert seinen Vertrag

Der SCB hat den Vertrag mit Beat Gerber um ein weiteres Jahr verlängert. Gerber ist das Urgestein des SCB, er kam 2003 von Langnau zu den Mutzen. Seither hat er 978 Meisterschaftsspiele für den SCB absolviert und erzielte dabei 136 Scorerpunkte (33 Tore/103 Assists).

«Vorbildlicher Einsatz und defensive Zuverlässigkeit sind die Markenzeichen von Beat Gerber, die auch in seiner 18. Saison beim SCB in jedem Spiel zu sehen sind. Seine Leistungen genügen im Alter von 38 Jahren nach wie vor höchsten Ansprüchen. Ich bin froh, können wir ein weiteres Jahr auf einen Spieler dieses Formats zählen. Seine Verdienste lassen sich kaum in Worte fassen. Auch deshalb wollte der SCB Beat Gerber im Anschluss an seine Spielerkarriere in einer neuen, noch zu bestimmenden Funktion an sich binden, was nun dank dem neuen Vertragsabschluss geschehen wird», sagt Sportchefin Florence Schelling. (hua)

Freitag, 26.02.2021

EVZ schlägt Bern erneut

Bern – Zug 4:5

Der SCB kassiert gegen Zug die zweite Pleite innert 24 Stunden. Einen Tag nach der 7:1-Klatsche setzt es eine 4:5-Niederlage. Dabei beginnen die Berner eigentlich gut und geht in Führung, doch der EVZ dreht das Spiel bis zur zweiten Drittelspause. Im Schlussdrittel ziehen die Zuger dann davon. Das letzte Aufbäumen der Mutzen kommt zu spät, die Aufholjagd wird nicht gekrönt.

Ambri – Lakers 5:3

Die Lakers fackeln im Tessin zu Beginn ein Offensivfeuerwerk ab. Nach zwei Dritteln liegt Rappi drum auch verdient in Führung. Doch dann schlägt Ambri in den letzten vier Minuten gleich dreimal und dreht das Spiel noch.

Biel – ZSC Lions 4:5 n.V.

Gegen Biel macht der ZSC zweimal einen Rückstand weg. Am Schluss schnappen sich die Zürcher in der Verlängerung noch den Extrapunkt. Einmal mehr ist Neuzugang Sven Andrighetto der beste Mann auf dem Eis. Er erzielt nicht nur das Siegestor, sondern holt sich auch im 19. Spiel in Folge einen Scorerpunkt ab.

Lugano – Genf-Servette 7:2

Am Vortag siegte im gleichen Duell noch Genf mit 6:2. Am Freitagabend revanchiert sich Lugano und lässt dem Gegner keinen Stich. Der Unglücksrabe des Tages ist Servette-Goalie Descloux, der nach der ersten Pause Manzato ersetzt – und in den ersten 17 Minuten gleich vier Mal hinter sich greifen muss.

Davos – Fribourg 5:2

Nach zwei Dritteln steht es im Eisstadion Davos nur 1:1. Dann laufen endlich beide Offensivabteilungen heiss. Dank eines Doppelschlags zieht der HCD vorentscheidend davon. Gleich dreifach trifft an diesem Abend HCD-Angreifer Ullström.

Hedlund wird neuer Rapperswil-Coach

Stefan Hedlund wird ab der nächsten Saison Cheftrainer der Rapperswil-Jona Lakers, Bert Robertsson wird sein Assistenztrainer. Dies teilt der Club in einem Communiqué mit. Der 45-jährige Hedlund trainiert derzeit den schwedischen Spitzenclub Skellefteå AIK während Robertsson bis vor kurzem als Headcoach für Linköping tätig war.

Hedlund kennt das Schweizer Eishockey. Zwischen 2017 und 2019 arbeitete er 2 Jahre beim EV Zug, zunächst als Headcoach bei der EVZ Academy in der Swiss League und später als Assistent von Dan Tangnes in der National League. Sportchef Janick Steinmann freut sich über die Verpflichtung: «Er ist ein moderner Coach, der extrem kommunikativ ist und schnelles, attraktives Tempo Eishockey spielen lässt.» (nih)

Donnerstag, 25.02.2021

Klatsche für SCB und Lugano - EVZ baut Tabellenführung aus

Das Spiel zwischen dem EV Zug und dem SC Bern gestern ist klare Angelegenheit. Gleich mit 7:1 deklassiert der Tabellenführer den Hauptstadtclub. Dabei zeigen sich die Zentralschweizer gnadenlos effizient, feuern sie doch weniger Torschüsse als der SCB ab. So lautet am Ende des Spiels das Torschüssverhältnis 29:25 zugunsten der Berner. Dank des Siegs baut der EVZ indes seine Führung an der Tabellenspitze auf die ZSC Lions auf bereits 15 Punkte aus.

Bis auf vier Punkte an den SCB schliessen die SCL Tigers dank ihres knappen 1:0-Auswärtserfolgs gegen Lausanne auf. Einziger Torschütze für die Emmentaler ist Pascal Berger, der Lausanne-Goalie Tobias Stephan in der 9. Minute bezwingt.

Das dritte Spiel des Abends entscheidet Genf-Servette für sich. Den Grundstein für den 6:2-Sieg in der Resega legen Lugano legen die Westschweizer mit drei Toren in den ersten fünf Minuten der Partie. Danach ist der Arbeitstag für Niklas Schlegel im Tor des Tessiner zu Ende und Sandro Zurkirchen ersetztzt ihn. Doch auch dieser muss noch dreimal hinter sich greifen. (erh)

Der HC Davos verstärkt sich mit Tony Sund

Der HCD reagiert auf die permanent lange Verletztenliste und verpflichtet bis Saisonende Tony Sund. Der Finne ist kein Unbekannter in Davos. 2019 nahm er mit TPS Turke am Spengler-Cup teil. Wie die Bündner schreiben, liegen seine stärken vor allem im Passspiel, seinem Spielverständnis und seinen Skating-Skills. Bis am Samstag spielt Sund noch für das KHL-Team Dinamo Riga ehe er am Sonntag nach Davos resit und dort am Montag beim HCD das Training aufnehmen wird. (fos)

Mittwoch, 24.02.2021

Bykov bleibt bei Fribourg-Gottéron

Freiburgs Stürmer Andrei Bykov (33) hat seinen Vertrag mit Fribourg um zwei weitere Jahre verlängert. Der von der Jugendabteilung des Vereins ausgebildete Bykov absolviert aktuell seine 16. Saison in der Elite mit den Drachen und weist mit 22 Punkten (7 Tore und 15 Assists) in 38 Spielen eine überzeugende Bilanz auf.

Der in Moskau geborene Doppelbürger (SUI/RUS) absolvierte 2005 seine erste Partie in der National League und hat mittlerweile 561 Spiele mit Fribourg-Gottéron bestritten. Bykov hat für die Drachen 127 Tore (326 Assists) erzielt und ist damit viertbester Scorer der Vereinsgeschichte.

Zu seiner Vertragsverlängerung sagt Bykov: «Fribourg-Gottéron ist der Verein meines Herzens und ich bin sehr stolz darauf, meine Karriere bei den Drachen fortsetzen zu können. Der Teamgeist in der Kabine spielte eine grosse Rolle bei meiner Entscheidung, dem Klub treu zu bleiben.» (fos)

Verteidiger Zryd verlässt SCB

Verteidiger Miro Zryd wird den SC Bern am Ende der Saison vorzeitig verlassen. Das scrheibt der Club am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Der Vertrag des 26-jährigen Adelbodners wäre beim SCB noch für eine weitere Saison gelaufen. Beide Parteien waren jedoch mit der Entwicklung in der laufenden Saison nicht zufrieden und haben in gegenseitigem Einvernehmen entschieden, das Vertragsverhältnis auf Ende der Saison 2020/21 aufzulösen.

Für Miro Zryd hat sich nun eine neue Lösung ergeben, er wird im Hinblick auf die kommende Saison zu den SCL Tigers wechseln. (erh)

Dienstag, 23.02.2021

Tigers mit 9. Pleite in Serie – Zug schlägt Genf

Davos – SCL Tigers 3:1

Die SCL Tigers stecken weiter tief in der Krise. Auswärts in Davos verlieren die Emmentaler mit 1:3 und kassieren die neunte Niederlage in Folge. Dabei ist der HCD über weite Strecken das bessere Team, SCL-Goalie Punnenovs hält sein Team aber lange im Spiel. Am Ende jubelt dann aber trotzdem die Davoser, bei denen Du Bois nach über einem halben Jahr sein Comeback feiert.

Biel – Lausanne 1:4

Lausanne geht in Biel früh in Führung, Rajala bringt das Heimteam in Überzahl zurück. Danach übernimmt der EHCB das Spieldiktat, die Tore schiessen aber die Lausanner. So stehts am Ende 4:1 für die Gäste.

Servette - Zug 3:4 n.V.

Der EVZ dominiert Genf-Servette beinahe nach Belieben. Trotzdem treffen beide Teams dreimal, auch wenn die Zuger fast dreimal so oft aufs Tor schiessen. So gehts in die Verlängerung, wo der in dieser Saison oft kritisierte Martschini zum EVZ-Matchwinner wird. (law)

Ambri schafft gegen die Lions den 3. Sieg im 3. Direktduell

Ambri siegt gegen die Lions mit 3:2. Das Besondere: Dank des Sieges haben die Tessiner auch das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison für sich entschieden. Dabei sah es am Anfang für Ambri überhaupt nicht gut aus, der Club lag lange Zeit mit 0:1 zurück. Doch Brendan Perlini (2) und Jannik Fischer sorgten in den letzten 10 Minuten für die Wende. (nih)

Samstag, 20.02.2021

Torfestival und Spielerstreik

Ungewöhnliche Szenen zu Beginn der National-League-Runde am Samstagabend. Nach dem 1. Bully zogen sich alle Mannschaften der fünf Partien zurück auf die Bank und rollten ein Transparent aus. Darauf stand: «Unser Nachwuchs ist unsere Zukunft, die Fans unser Rückgrat und Eishockey unser Leben.» Die Proteste gelten der Erhöhung des Ausländerkontigents von 4 auf 7 Spieler.

Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 2:6

Nach dem 5:2-Sieg der Lions am Freitag liessen die Zürcher auch am Samstag im Zürichsee-Derby nichts anbrennen. Souverän gewinnt der ZSC mit 6:2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers durch Tore von Sigrist, Lasch, Geering, Andrighetto und einem Doppelpack Prassl. Zwei Tore erzielten die Zürcher jeweils in Unterzahl. Rappi-Captain Andrew Rowe trifft in der 54. Spielminute noch für den Gastgeber und bereitet in der letzten Minute noch das zweite Rapperswil-Tor von Egli vor.

HC Davos - EV Zug 2:7

Der Leader aus Zug spielte sich in Davos in einen regelrechten Torrausch. 7:2 gewinnt der EVZ gegen den HCD durch Tore von Thorell, Senteler, Geisser, Zehnder, Bachofner, Kovar und Klingberg. Durch Powerplaytore von Egli und Corvi konnten die Davoser immerhin noch ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben.

HC Lausanne - Genf-Servette 2:3

Im Duell der beiden Westschweizer Clubs blieb es lange spannend. Insgesamt drei der vier Tore in der regulären Zeit wurden im Powerplay erzielt. Omark bringt die Genfer bereits in der zweiten Minute in Führung. Hudon und Kennis treffen anschliessend für die Lausanner zum 2:1 nach dem ersten Drittel. Nach einem torlosen zweiten Drittel erzielte dann Omark im Powerplay den 2:2-Ausgleich für Genf. Noah Rod macht den Servette-Sieg dann in der Overtime perfekt.

Ambri-Piotta - SC Bern 1:4

Erfolgreiches Wochenende für den SC Bern: Nach dem Sieg in der Verlängerung gegen Lausanne am Freitag feiern die Berner den nächsten Erfolg. Gegen Ambri-Piotta gelingt dem SCB ein 4:1-Auswärtssieg. Damit hat Bern nun Ambri in der Tabelle überholt und liegt auf Platz zehn mit 4 Spielen weniger als Ambri auf Platz 11 und 9 Spiele weniger als Rapperswil auf Platz 9.

EHC Biel - Fribourg-Gottéron 1:4

Fribourg-Gottéron bleibt weiterhin Bestandteil des Spitzentrios zusammen mit Zug und den ZSC Lions. Nachdem Toni Rajala die Bieler im ersten Drittel in Führung bringt, legen die Freiburger im zweiten Drittel richtig los und schiessen gleich vier Tore. Mottet, Jörg und ein Doppelpack von Yannick Herren sorgen für den 1:4 Endstand.

Freitag, 19.02.2021

34 Tore in vier Partien - SCB gewinnt verrücktes Spiel gegen Lausanne

Die 44. Runde der National League, sie ist eine torreiche Angelegenheit. In vier Partien fallen nicht weniger als 34 Treffer. 12 davon in der Begegnung zwischen Genf-Servette und den Rapperswil-Jona Lakers. Am Ende gewinnen die Genfer daheim 7:5. Nachdem das erste Drittel noch 2:2 geendet hatte, ziehen die Gastgeber im Mittelabschnitt mit vier Toren davon. Überragender Mann in der Mannschaft von Coach Patrick Emond ist Linus Omark, der einen Hattrick erzielen kann.

Jesper Olofsson schiesst den SCB zum Sieg

Der SC Bern gewinnt eine verrückte Partie gegen Lausanne 6:5 nach Verlängerung. Den Siegtreffer erzielt Jesper Olofsson, nachdem er ein Solo über das ganze Feld hingelegt hatte. (Video: SRF)

In einer verrückten Partie mit 11 Toren geht der SC Bern gegen Lausanne als Sieger vom Eis. Die Mutzen siegen 6:5 n.V. In sich hat es auch hier das Mitteldrittel, in dem die Bener zuerst dank dreier Tore innert vier vier Minuten auf 3:1 davonziehen. Doch auch die Gäste vom Genfersee können dreifach reüssieren, gehen 4:3 in Führung. Und als dann Floran Douay das 5:3 kurz nach Wiederanpfiff im Schlussdrittel schiesst, wähnen sich die Gäste wohl endgültig als Sieger. Doch die Mannschaft von Mario Kogler gibt sich nicht auf. Andersson (47. Minute) und Moser (59). bringen die Hauptstädter in die Verlängerung. Dort ist es dann nach 95 gespielten Sekunden Jesper Olofsson, der mit seinem zweiten Treffer des Abends den Sieg dingfest macht.

Das Duell der Raubkatzen entscheiden an diesem Abend wieder einmal die ZSC Lions für sich. Sie schlagen die SCL Tigers im Hallenstadion 5:2. Dabei können die Zürcher erst im zweiten Spielabschnitt ihre spielerische Überlegenheit und Dominanz in Tore ummünzen. Drei Treffer innert 122 Sekunden durch Berni, GCK-Ergänzung Rautiainen und Trutmann sorgen für eine komfortable 4:1-Führung, welche die Löwen in den letzten 20 Minuten dann nicht mehr hergeben.

Am wenigsten Tore fallen im Spiel zwischen Fribourg-Gottéron und Ambri-Piotta. Alle Treffer beim 3:1-Sieg der Fribourger fallen im Startdrittel. (erh)

Donnerstag, 18.02.2021

Präsidenten der NL-Clubs fordern Abbau von Hürden für Hilfsgelder

Die Präsidenten der National League Clubs haben sich an einer gemeinsamen Sitzung mit der aktuellen Lage der Covid-19-Krise und deren Auswirkungen auf das Schweizer Eishockey auseinandergesetzt und eine gemeinsame Medienmitteilung verschickt.

Kurz nach Beginn der Saison 20/21 wurde den Clubs verboten, in vollen Stadien zu spielen. Die damit verbundenen Ertragsausfälle treffen alle 12 Clubs existenziell, heisst es in dem am Donnerstag verschickten Communiqué. Konkurse hätten bis anhin nur durch Lohnreduktionen, Verzicht auf Teilrückerstattung der Tickets und grosse Solidarität der Sponsoren sowie die Aussicht auf à fonds perdu-Entschädigungen des Bundes verhindert werden können. «Allerdings hat der Bund die Auszahlung der dringend nötigen à fonds perdu-Beiträge an so hohe Anforderungen in Bezug auf die individuelle Lohnreduktionen geknüpft, dass wohl kein einziger Club diese vollumfänglich erfüllen kann», schreiben die Präsidenten. Vergleichbare Hürden gebe es in keiner anderen Branche – «sie müssen im Sinne der Fairness und Gleichbehandlung reduziert werden.» Die Präsidenten ersuchten deshalb den Bundesrat und die Räte, rasch auf die von der Liga unterbreiten Lösungsansätze einzutreten. (erh)

Bern verabschiedet sich aus dem Tabellenkeller, Davos schiesst 5 Tore

Der SC Bern gewann am Mittwochabend mit 4:2 gegen die SCL Tigers. Dank des Sieges verabschiedeten sich die Berner aus dem Tabellenkeller. Der SCB liegt nun 2 Punkte vor Schlusslicht Langnau und hat 7 (!) Spiele weniger ausgetragen. Die Tigers sind derweil in der Krise, verloren sie indes doch 7 Partien in Folge.

Lausanne siegte mit 3:2 n.V. gegen Lugano. Aurélien Marti schoss die Westschweizer früh in Führung. Doch Romain Loeffel konnte etwa in der Spielmitte mit einem Knaller für Lugano ausgleichen. So ging es hin und her. Lausanne traf, Lugano glich aus. Und so war es klar, dass die Partie in die Verlängerung ging. In dieser gelang dann Mikkel Boedker der Treffer zum Sieg – 13 Sekunden vor Schluss!

Und der HC Davos? Die Bündner gewannen mit 5:3 gegen Ambri. Dabei gehörte die Anfangsphase den Tessinern, begannen sie doch stürmisch. Doch die Davoser waren es, die trafen. Und wie! Nach 2 Dritteln stand es 5:0 für den HCD. Immerhin: Im Schlussdrittel bewies Ambri Moral und schoss noch 3 Tore. (nih)

Mittwoch, 17.02.2021

ZSC verlängert mit Spielern

Mit Verteidiger Dario Truttmann, den Stürmern Garrett Roe und Marcus Krüger und den beiden Eigengewächsen Dominik Diem und Reto Schäppi geben die ZSC Lions die Vertragsverlängerung von gleich fünf Spielern bekannt. Zudem erhält Willy Riedi von den GCK Lions für die neue Saison einen Profivertrag. Dies schreibt der Zett auf seiner Homepage.

Defintiv verlassen werden den Zürcher Club hingegen die Stürmer Raphael Prassl und Axel Simic. Verteidiger Tim Berni kehrt in die NHL-Organisation der Columbus Blue Jackets zurück. Severin Blindebacher wird seine Karriere voraussichtlich beenden. Offen ist die Situation hingegen noch bei den Stürmern Fredrik Petersson, Roman Wick und Ryan Lasch. (alp)

Fribourg schiesst die Lakers mit 9 Toren ab, auch Biel gewinnt

Tore über Tore! Fribourg-Gottéron schenkte den Lakers bis zur 31. Minute 6 Tore ein und feiert danach einen ungefährdeten Sieg, gewannen sie doch 9:3. Die Lakers hatten keine Chance, zu stark spielten die Westschweizer. Selbst ein dreifacher Goaliewechsel änderte nichts an der klare Pleite.

Biel gewann derweil mit 2:1 gegen Lausanne. Der Sieg war verdient, lautete das Schussverhältnis doch am Ende 36:16. Die Lausanner werden sich wohl grämen, ist es doch die erste Niederlage im dritten Spiel nach der langen Quarantäne. (nih)

Dienstag, 16.02.2021

Conacher kehrt zum SCB zurück

Der SC Bern hat einen Nachfolger für den abgewanderten Ted Brithén gefunden: den Kanadier Cory Conacher. Der 31-jährige Flügelstürmer hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022/23 unterzeichnet.

Der Kanadier spielte bereits in der Saison 2015/16 für den SCB und erzielte im Meisterjahr in 62 Spielen 61 Scorerpunkte (27 Tore/34 Assists). Conacher sollte bereits am Dienstag in Bern eintreffen. «Wir sind überzeugt, dass uns Cory Conacher in der aktuell sehr anspruchsvollen Phase mit seinen Qualitäten wichtige Unterstützung bringen wird», sagt Sportchefin Florence Schelling. (hua)

Montag, 15.02.2021

HCD gelingt Revanche gegen SCB – Zug und Genf siegen

Einen Tag nach der 1:5-Klatsche revanchierte sich der HC Davos beim Schlusslicht SC Bern. Die Bündner siegten auswärts dank zwei Treffern im Mitteldrittel durch Guerra (22. Minute) und Palushaj (39.) mit 2:1. Der Berner Anschlusstreffer durch Moser (59.) kam zu spät. Leader Zug gewann zu Hause gegen Lugano mit 3:2 nach Verlängerung. Shore sicherte dem EVZ den Extrapunkt. Die ZSC Lions kassierten zu Hause eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung gegen Genf-Servette. (law)

3 Kommentare
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Sowiesööseli

08.01.2021, 02:26

So gewinnt Genf in einem Torfestival. Und so siegt Ambri gegen die Lions.

Boris Borsow 101

08.01.2021, 00:03

Wünsche den Herren Thürkauf und Wüthrich vollständige Genesung