Aktualisiert 03.05.2012 01:29

US-WahlenNewt Gingrich wirft das Handtuch

Auch Newt Gingrich hat sich aus dem Vorwahlrennen der Republikaner genommen. Eine Wahlempfehlung für den wahrscheinlichen Kandidaten Mitt Romney mochte er dennoch nicht abgeben.

Newt Gingrich verkündet am 2. Mai in Arlington, Virginia, dass er seine Kampagne aussetzen werde.

Newt Gingrich verkündet am 2. Mai in Arlington, Virginia, dass er seine Kampagne aussetzen werde.

Der Republikaner Newt Gingrich ist nun auch offiziell aus dem Vorwahlrennen um die US-Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden. «Ich setzte meine Kampagne aus, aber das bedeutet nicht, dass ich meine Staatsbürgerschaft aussetze», sagte er am Mittwoch in Arlington. Gingrich lag bei den Vorwahlen um Längen abgeschlagen hinter Mitt Romney, der damit als Herausforderer von Barack Obama bei den Präsidentenwahlen am 6. November praktisch feststeht.

Gingrich griff Obama noch einmal hart an: «Dieses ist eine Wahl zwischen Romney und Obama, dem radikalsten linken Präsidenten der amerikanischen Geschichte», erklärte er. Gleichzeitig vermied er es, eine Wahlempfehlung für Mitt Romney abzugeben, wie dies Rick Santorum getan hatte, als er seinen Rückzug verkündete. Jetzt ist neben Romney nur noch der Utraliberale Ron Paul im Rennen. Aber auch er liegt so weit zurück, dass er für Romney keinerlei Gefahr bedeutet.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.