Paris mit Luxus-Kader - Neymar und Messi sind wieder vereint – Superstar wechselt zu PSG
Publiziert

Paris mit Luxus-KaderNeymar und Messi sind wieder vereint – Superstar wechselt zu PSG

Es ist bereits spekuliert worden. Nun ist es fix. Der argentinische Superstar wechselt nach Frankreich zu Paris St. Germain.

von
Nils Hänggi
1 / 5
Lionel Messi hat einen neuen Club gefunden. 

Lionel Messi hat einen neuen Club gefunden.

imago images/Pressinphoto
Der argentinische Superstar wechselt nach Paris. 

Der argentinische Superstar wechselt nach Paris.

imago images/Pressinphoto
Zuletzt gewann der Argentinier die Copa América. 

Zuletzt gewann der Argentinier die Copa América.

imago images/MB Media Solutions

Darum gehts

  • Lionel Messi wechselt zu PSG.

  • Am Donnerstag wurde bekannt, dass Messi den FC Barcelona nach zig Jahren verlassen wird.

  • In Paris trifft er auf seinen alten Kumpel Neymar.

Der absolute Mega-Transfer ist fix! Der 34 Jahre alte Argentinier einigte sich am frühen Dienstag mit den Bossen von Paris Saint-Germain, wie Medien aus seiner Heimat Argentinien, seiner Noch-Wahlheimat Spanien und seiner künftigen Wahlheimat Frankreich berichteten. Von PSG oder Messi selbst gab es zunächst noch keine offizielle Stellungnahme. Spanische Sender aber berichteten, dass Messis Vater und Manager Jorge die Einigung auf dem Flughafen El Prat von Barcelona bestätigt haben soll. Und PSG postete am Montagnachmittag ein Video, das den Transfer bestätigte. Bei Paris wird Messi einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr (35 Millionen pro Jahr) unterschreiben.

Dass der Transfer zustande kommt, überrascht wohl nicht mehr viele Fussball-Fans. Diverse Medien berichteten bereits die letzten Tage, dass die Unterschrift kurz bevorstehe. Und bei der tränenreichen Abschiedskonferenz verriet Messi zwar noch nicht, wohin es nun gehen wird, doch der sechsmalige Weltfussballer sagte: «Wir sprechen über viele Dinge. Bisher habe ich nichts vereinbart. Viele Clubs sind interessiert. Aber PSG ist eine Möglichkeit.»

Klar, die Verhandlungen zogen sich schlussendlich hin. PSG-Fans warteten vergeblich am Flughafen. Ja, ein spanischer Anwalt versuchte sogar, den Transfer zu stoppen. Mit einer Beschwerde bei der Europäischen Kommission! Aber eben – der Transfer, er überrascht wohl keinen Fussball-Fan mehr.

Messi hatte bei seinem Barcelona-Abschied Tränen in den Augen.

Twitter

Messi telefonierte mit Pochettino

Der FC Barcelona hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass der zum 30. Juni ausgelaufene Vertrag mit dem Superstar nicht erneuert werden könne. Das sogenannte Financial Fair Play der spanischen Liga liess keinen Spielraum für den mit fast 490 Millionen Euro verschuldeten Club zu. Noch am selben Abend soll Messi Medienberichten zufolge mit PSG-Trainer Mauricio Pochettino telefoniert haben.

Pochettino hatte sich zu dem vermeintlichen Kontakt die letzten Tage ausweichend geäussert. Der Argentinier bestätigte aber stets, dass sein Club eine Verpflichtung prüfe. «Wir konzentrieren uns auf die neue Saison, aber parallel arbeitet der Club hart auf dem Transfermarkt, um die Mannschaft so gut wie möglich zu verbessern», sagte Pochettino. Der Verein prüfe Optionen und natürlich sei Messi eine davon. «Manchmal bieten sich Gelegenheiten, manchmal nicht.»

Paris hat ein wahnsinniges Kader

Und ja, was soll man sagen? PSG hat die Option Messi geprüft und nun fix gemacht. Die Pariser haben in der kommenden Saison ein unfassbares Kader. Der argentinische Superstar ist nämlich nicht der erste Transfer, den der Club diesen Sommer tätigte. Der italienische Europameister-Goalie Gianluigi Donnarumma kam ablösefrei von Milan, Sergio Ramos, ablösefrei von Real Madrid, Georginio Wijnaldum, ablösefrei von Liverpool und Achraf Hakimi holten die Pariser für 60 Millionen Euro von Inter. Zusammen mit Messi sind sie nun Teil eines Luxus-Kaders. Denn schon länger bei den Franzosen unter Vertrag stehen ja etwa Mbappé, Neymar, Di Maria, Verratti, Sarabia, Icardi und Herrera.

Wie die Pariser die Löhne all dieser Stars bezahlen möchten und vor allem innerhalb des von der Uefa vorgeschriebenen Financial Fairplay bleiben können, bleibt unbekannt. Aber bereits der 222-Millionen-Transfer von Neymar zeigte ja, dass die Pariser es schon einmal irgendwie geschafft haben. Und wer sich fragt, weshalb der Superstar nicht zu seinem Förderer Pep Guardiola nach City wechselte, nun – die Engländer holten vor kurzem Jack Grealish für rund 110 Millionen Euro. Und Guardiola gab zu, dass er nicht damit gerechnet hätte, dass Messi Barça verlassen würde.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung

48 Kommentare