Aktualisiert 04.03.2011 10:05

American FootballNFL und Spielergewerkschaft verlängern Frist

Im Kampf um einen neuen Arbeitsvertrag in der National Football League (NFL) haben sich die Teambesitzer und die Spielergewerkschaft NFLPA darauf geeinigt, die Frist um 24 Stunden zu verlängern.

Der 2006 unterzeichnete Tarifvertrag endete ursprünglich am Donnerstag um Mitternacht. Somit wären die 32 Eigner der NFL von Freitag an berechtigt gewesen, die Spieler zu sperren.

Für den Fall, dass ein sogenannter Lockout eintritt, haben Stars wie Quarterback Tom Brady (New England Patriots) eine Klage gegen die NFL angekündigt. Hauptstreitpunkt ist die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund neun Milliarden Dollar.

Bislang gehen eine Milliarde Dollar direkt an die Teambesitzer. Von den restlichen acht Milliarden Dollar sind den rund 1700 Profis vertraglich 59,6 Prozent (4,8 Milliarden Dollar) zugesichert. Die Eigner halten dies für zu viel und argumentieren mit ihren Investitionen in neue Arenen sowie mit der Wirtschaftskrise. Sollten die Verhandlungen weiter erfolglos bleiben, droht die im September beginnende Saison auszufallen. (si)

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