Bärenpark: Nicht alle sind erfreut über Fish & Chips
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BärenparkNicht alle sind erfreut über Fish & Chips

Endlich: Beim Bärenpark gibt es nun den lang geforderten Imbissstand. Die Besucher freuts, doch weniger begeistert sind die Betreiber des Restaurants Tramdepot.

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meo/nc
Heinz Luginbühl vor seinem Imbisswagen. (meo)

Heinz Luginbühl vor seinem Imbisswagen. (meo)

«Es wurde höchste Zeit, dass hier die Möglichkeit einer Zwischenverpflegung besteht», sagt Bärenpark-Besucherin ­Fabienne Rehmann (29). Heinz Luginbühl schafft jetzt mit seiner Imbissbude Abhilfe bei hungrigen Mäulern: «Das Echo bis jetzt war extrem gut, wir haben bereits Stammgäste.»

Mit seinen Pommes frites aus Schweizer Kartoffeln und seinen Felchen aus dem Bielersee ­befriedigt er nicht nur ein kulinarisches Bedürfnis – auch Politiker hatten mit Vorstössen bereits ein Snack-Angebot beim Bärenpark gefordert.

Weniger begeistert von Luginbühls Bude ist Tramdepot-Geschäftsführer Marco Maeder, der bisher neben einem Kiosk der einzige Verpfleger am Platz war: «Wir waren schon ein wenig überrascht. Jetzt hoffen wir, dass nicht noch ein Kebap-Stand und eine Würstchen-bude folgen.»

Damit Luginbühl seine Fish & Chips beim Bärenpark verkaufen darf, muss er Auf­lagen erfüllen: «Wir verwenden Schweizer Produkte und ein Teil unseres Umsatzes geht an den Bärenpark.» Hausgemachte Pommes frites für sechs Franken und eine Portion Felchen für 16 Franken gibt es jeweils mittwochs und an den Wochenenden.

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