Aktualisiert 25.03.2018 13:05

«DSDS»-Schweizerin weiter«Nicht die hellste Kerze auf der Torte»

Drei Schweizer sind am Samstag bei «Deutschland sucht den Superstar» angetreten. Und alle haben es in die nächste Runde geschafft – wenn auch teilweise mit Ach und Krach.

von
kfi
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Hatten Zoff bei den Vorbereitungen: Den Auftritt der Rorschacherbergerin Emilija Mihailova (M.),  Toranji Jafari (l.) und Matty Faal in Südafrika brach Dieter Bohlen dann mittendrin ab. Für die Schweizer Kandidatin reichte es trotzdem in die nächste Runde.

Hatten Zoff bei den Vorbereitungen: Den Auftritt der Rorschacherbergerin Emilija Mihailova (M.), Toranji Jafari (l.) und Matty Faal in Südafrika brach Dieter Bohlen dann mittendrin ab. Für die Schweizer Kandidatin reichte es trotzdem in die nächste Runde.

MG RTL D / Stefan Gregorowius
«Bei dir sieht man, du willst, du hast versucht, du hast gelernt, du versuchst dich sexy zu verkaufen – das ist vielleicht Geschmackssache – aber du willst wenigstens», so der Poptitan über Emilija. Mit Dieter Bohlen (r.) in der Jury: Mousse T., Carolin Niemczyk und Ella Endlich (v.l.).

«Bei dir sieht man, du willst, du hast versucht, du hast gelernt, du versuchst dich sexy zu verkaufen – das ist vielleicht Geschmackssache – aber du willst wenigstens», so der Poptitan über Emilija. Mit Dieter Bohlen (r.) in der Jury: Mousse T., Carolin Niemczyk und Ella Endlich (v.l.).

MG RTL D / Stefan Gregorowius
Ebenfalls weiter ist Neftenbacher Michel Truog (r.), der mit Farid El-Hassass und Lucas Magalhaes «Shape Of My Heart» von den Backstreet Boys zum Besten gab.

Ebenfalls weiter ist Neftenbacher Michel Truog (r.), der mit Farid El-Hassass und Lucas Magalhaes «Shape Of My Heart» von den Backstreet Boys zum Besten gab.

MG RTL D / Stefan Gregorowius

24 «DSDS»-Kandidaten durften nach Südafrika in den Ausland-Recall reisen. Kaum dort angekommen, mussten sechs von ihnen schon wieder ihre Koffer packen und die Heimreise antreten. Nicht aber das Schweizer Trio.

Emilija Mihailova (29) aus Rorschacherberg SG, Michel Truog (26) aus Neftenbach ZH und Michèle Wegmann (23) aus Zürich sind in der Sendung vom Samstag alle eine Runde weiter gekommen. Vor allem für eine wurde es allerdings knapp – laut «Deutschland sucht den Superstar»-Chefjuror Dieter Bohlen (64) sogar sehr knapp.

Emilija stichelt ...

In der Gruppe von Emilija, die mit Matty und Toranj «Umbrella» von Rihanna singen musste, wollte so gar nichts funktionieren. Matty verweigerte die gemeinsamen Proben. Grund: «Sie sagt, sie kann alles schon», wie ihre Kollegen erklärten. Emilija riss der Geduldsfaden. «So ein Verhalten dulde ich nicht. Diese Person ist für mich ab jetzt Luft.»

Gegenüber 20 Minuten wird die Rorschacherbergerin noch deutlicher: «Mit Matty war es sehr kompliziert, da sie weder Deutsch konnte noch die hellste Kerze auf der Torte war. Man musste ihr hundert mal etwas erklären und nicht mal dann hat sie es begriffen. Total nervig.»

... und fährt die Krallen aus

Die Quittung für die Reibereien gab es beim Auftritt vor der Jury. Bohlen brach die Darbietung mittendrin ab, gewährte aber noch eine Chance. Sein Urteil nach dem zweiten Versuch: Die Schweizerin sei noch «die Beste in der Gruppe» gewesen. «Bei dir sieht man, du willst, du hast versucht, du hast gelernt, du versuchst dich sexy zu verkaufen – das ist vielleicht Geschmackssache – aber du willst wenigstens», so der Poptitan über Emilija.

Die Rorschacherbergerin ist noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Das sei das erste und letzte Mal gewesen, dass «dass mich jemand von der Gruppe fast meinen Rauswurf gekostet hat», sagt Emilija. Und setzt im 20-Minuten-Interview zur Kampfansage an: «Jetzt sind definitiv meine Krallen ausgefahren, und die sind verdammt scharf!»

Ein Backstreet Boy und eine «Bombe»

Weniger Zündstoff gab es beim Neftenbacher Michel, der mit seiner Truppe «Shape Of My Heart» von den Backstreet Boys performte. «Du hättest auch heute bei den Backstreet Boys mitmachen können», urteilte Bohlen. «Vielleicht nicht als Nummer 1, aber als einer von den Backstreet Boys hätte er sein können.»

Bei der Zürcherin Michèle konnte sich Bohlen gar fast nicht mehr auf dem Jurystuhl halten. «Ich habe ein grosses Problem, ich weiss gar nicht, wo ich mit dem Loben anfangen soll.» Zwar habe sie bei den höheren Tönen von Whitney Houstons «Step By Step» «ein bisschen abgekackt». Aber: «Dein Smile, deine Optik, was du anhast, das war alles Bombe!»

Michèle selbst zeigt sich erstaunt ob so viel Lob vom Chefjuror. Sie sei nämlich «nicht ganz zufrieden» mit ihrem Auftritt gewesen, wie sie 20 Minuten verrät. Und für Kollege Michel sind die positiven Worte von Bohlen sogar «unfassbar». Auf seinen Lorbeeren ausruhen wird er sich nun aber nicht: «Für den nächsten Auftritt werde ich viel lernen, mich auf die Aufgabe fokussieren und einfach seriös dran bleiben.»

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