Sommergewitter: Nicht duschen bei Blitz und Donner
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SommergewitterNicht duschen bei Blitz und Donner

Schweizer Wohnhäuser sind nicht in jedem Fall mit einem Blitzschutz ausgerüstet. Menschen, die in einem solchen Haus wohnen, rät die Beratungsstelle für Brandverhütung, sich in der Mitte des Raums aufzuhalten und bei Gewitter weder zu duschen noch zu baden.

Juni, Juli und August seien die ärgsten Gewittermonate in der Schweiz, schreibt die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB) am Donnerstag in einem Communiqué. Mehr als 200 000 Mal schlage der Blitz in dieser Saison ein.

Dabei entstünden rund 10 000 Schadenfälle an Immobilien. Mit einem Anteil von 40 Prozent sind Blitze auch die häuftigste Brandursache von Gebäuden.

Dennoch seien nicht alle Gebäude mit Blitzschutzvorrichtungen versehen, heisst es im BfB-Communiqué weiter. Neben dem Verzicht auf Bad und Dusche rät die BfB den Bewohnern solcher Gebäude, bei Gewitter den Kontakt zu Wasser-, Gas-, Elektroinstallationen und Antennenkabeln zu vermeiden.

Ebenfalls gefährlich werden können Telefongespräche. Fernseher, Radios, Computer, Stereoanlagen und ähnliches sind bei ausgezogenem Netzstecker am sichersten. Doch selbst in Häusern mit Blitzschutz kanns noch schiefgehen, warnt die BfB. Ein einfach in der eigenen Wohnung einzubauender Überspannungsschutz sei empfehlenswert.

(sda)

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