Nicht einfach: Entfernung von Permanent-Make-up
Aktualisiert

Nicht einfach: Entfernung von Permanent-Make-up

Permanent-Make-ups sind im Trend: Das Gesicht erstrahlt 24 Stunden lang frisch und gepflegt. Doch nicht immer erfreut das Werk die Kundinnen. Und: Die Entfernung hat ihre Tücken.

«Permanent-Make-ups können zwar weggelasert werden», sagt Dermatologin Bettina Schlagenhauff aus Küssnacht. «Doch dabei kann es Probleme geben.» Obwohl diese Make-ups nicht ein Leben lang bestehen bleiben, hänge deren Haltbarkeit von verschiedenen Faktoren ab. Schlecht also, wenn ein Permanent-Make-up misslungen ist. «Am einfachsten ist die Entfernung bei dunklen Farben», so Schlagenhauff.

Sie weiss: «Durch den Laserimpuls können hautfarbene Töne, grüne oder weisse in schwarz umschlagen.» Schuld sei unter anderem das Eisenoxyd in der Farbe, die unter die Haut gespritzt wurde, erklärt die Ärztin. «Kundinnen sollen sich vorgängig beim Pigmentologen über die Länge der Ausbildung informieren und Referenzen verlangen», rät Profi Gerardo vom Make-up-Studio in Meggen.

Bei der Suche nach einer Fachperson könne auch der Verband für Kosmetik behilflich sein. Gerardo warnt jedoch: «Lassen Sie sich auf keinen Fall an einer Party ein Permanent-Make-up verpassen, als ob Sie Tupperware kaufen würden.»

Daniela Gigor

Deine Meinung