«Super 8»: Nicht jeder Alien ist süss und freundlich
Aktualisiert

«Super 8»Nicht jeder Alien ist süss und freundlich

Heute muss in Hollywoods Science-Fiction mindestens in Minute 10 der erste Ausserirdische auf­tauchen, sonst ist der Film­produzent wütend. In den 70er-Jahren galt die umgekehrte ­Regel.

von
phz

«Super 8» Trailer.

Je länger man den Alien nicht zu Gesicht bekam, desto grösser die Spannung. «Super 8», der in den 70ern spielt, ist nach diesem Muster gestrickt: Erzählt wird die Geschichte von ein paar Jugendlichen, die einen Film drehen. Und zwar auf einem alten, abgelegenen Bahnhof.

Mitten in einer Szene rast ein Güterzug heran und entgleist. Die Teenager können sich knapp in Sicherheit bringen, wobei die umgestürzte Kamera weiterläuft. Als sie sich Tage später den entwickelten Film anschauen, wird klar, dass der Zug etwas äusserst Unheimliches transportierte. Das beweist auch das Militär, das die Gegend abriegelt und den Jugendlichen auf die Pelle rückt.

Dieses Szenario erinnert natürlich an Steven Spielbergs frühe Werke – und Regisseur J.J. Abrams will seinen Film denn auch als Hommage an sein Vorbild verstanden wissen. Doch im Vergleich zu «E.T.» oder «Unheimliche Begegnung der dritten Art» sind die Special Effects auf der Höhe der Zeit. Und der Ausserirdische, der am Schluss dann noch auftaucht, ist alles andere als süss und freundlich.

Deine Meinung