Aktualisiert 18.01.2017 14:55

Thiel, Völler und Co.

Nicht nur Geller hat für einen TV-Skandal gesorgt

Uri Geller hat im «ZDF-Fernsehgarten» den Stinkefinger gezeigt. Kein Einzelfall: Auch mit Ueli Maurer, Rudi Völler oder Moritz Leuenberger gingen schon die Nerven am TV durch.

von
scy
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Uri Geller sorgt im «ZDF-Fernsehgarten» für einen Eklat: Er zeigt Moderatorin Andrea Kiewel den Stinkefinger. Der Magier aus Israel ist damit indes in guter Gesellschaft.

Uri Geller sorgt im «ZDF-Fernsehgarten» für einen Eklat: Er zeigt Moderatorin Andrea Kiewel den Stinkefinger. Der Magier aus Israel ist damit indes in guter Gesellschaft.

Screenshot Youtube
1999 bezeichnet Roger Schawinski den damaligen SVP-Chef Ueli Maurer als «Parteipräsident von Blochers Gnaden». Daraufhin verlässt Maurer das TV-Studio.

1999 bezeichnet Roger Schawinski den damaligen SVP-Chef Ueli Maurer als «Parteipräsident von Blochers Gnaden». Daraufhin verlässt Maurer das TV-Studio.

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2001 gibt Moritz Leuenberger verschiedenen Fernsehstationen Auskunft zum Luftverkehrs-Abkommen mit Deutschland. Bei TV3 zeigt er sich sichtlich genervt ab seinem Fernsehmarathon und spricht von einem «huere Scheiss».

2001 gibt Moritz Leuenberger verschiedenen Fernsehstationen Auskunft zum Luftverkehrs-Abkommen mit Deutschland. Bei TV3 zeigt er sich sichtlich genervt ab seinem Fernsehmarathon und spricht von einem «huere Scheiss».

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Sicher: Es ist heiss am vergangenen Sonntagvormittag in Mainz. Über 40 Grad zeigt das Thermometer im «ZDF-Fernsehgarten» an. Moderatorin Andrea Kiewel sieht sich deshalb veranlasst, Magier Uri Geller ein Glas Wasser über den Kopf zu kippen. Das Mikrofon des 68-Jährigen beginnt daraufhin zu rauschen. Kiewel scherzt: «Wenn, dann ist es Uri. Uri ist immer schuld.» Gellers Reaktion darauf? Er wischt sich in einem scheinbar unbeobachteten Moment den Stinkefinger übers Gesicht.

Ein dummer, wenn auch kein einmaliger Ausraster. Im Gegenteil: Der Israeli befindet sich in bester Gesellschaft. 1999 etwa verliess der damalige SVP-Chef Ueli Maurer das Studio von Tele24, weil ihn Talkmaster Roger Schawinski als «Parteipräsident von Blochers Gnaden» betitelte.

«Huere Scheiss»

2001 fluchte Moritz Leuenberger bei TV3 vor laufender Kamera über die seiner Ansicht nach unvorbereiteten Journalisten. Der Zürcher, zu dieser Zeit SP-Bundesrat, war sichtlich genervt. Immer wieder sprach er von einem «huere Scheiss».

Das bis dato aktuellste Beispiel: der Schlagabtausch zwischen Roger Schawinski und Andreas Thiel im Dezember 2014. Es ging um die provokativen Äusserungen zum Islam, die der Satiriker in der «Weltwoche» veröffentlicht hatte. Das Gespräch wurde schnell persönlich und verletzend. Thiel behauptete im Anschluss sogar, Schawinski habe ihn als «Arschloch» betitelt.

Wieso ein ehemaliger deutscher Bundestrainer plötzlich völlig die Fassung verliert und welches Ereignis das Schweizer Fernsehen 1998 erschütterte, sehen Sie in unserer Bildstrecke.

Ueli Maurer rastet aus.

Moritz Leuenberger ist genervt.

Der legendäre Ausraster von Rudi Völler.

Klaus Kinski sorgt für einen TV-Eklat.

Markus Lanz provoziert Sahra Wagenknecht.

Andreas Thiel und Roger Schawinski geben sich Saures.

Uri Geller zeigt Andrea Kiewel den Stinkefinger.

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