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Nichtrauchen bei Jungen in

Der Anteil jugendlicher Raucher nimmt ab. Und nicht nur das: Nichtraucher gelten bei Heranwachsenden als cooler und erfolgreicher, wie eine Studie des BAG zeigt.

Harte Zeiten für den Marlboro-Mann: Während 2001 noch 29 Prozent der 14- bis 19-Jährigen rauchten, ziehen heute nur noch 25 Prozent am Glimmstängel. Das ergab eine Langzeitstudie der Uni Zürich, die im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) durchgeführt worden war.

Einen Grund für den Rückgang liefert die Untersuchung gleich mit: Wie die Sozial- und Gesundheitspsychologen herausfanden, hat sich das Image der Raucher bei Jugendlichen gewandelt: Eigenschaften wie Coolness, Erfolg oder Attraktivität werden eher mit den Nichtrauchern in Verbindung gebracht. Nur ein positives Attribut wird den Tabakfreunden zugeschoben: Sie gelten als kontaktfreudiger.

Der grosse Einfluss der Familie bleibt jedoch unverändert: Wenn beide Eltern rauchen, ist der Anteil Jugendlicher, die täglich zur Kippe greifen, fast dreimal so hoch.

(raf)

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