Nidwalden will Steuern erneut senken
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Nidwalden will Steuern erneut senken

Der Kanton Nidwalden will seine Steuern erneut senken und damit den Anschluss an die steuergünstigsten Kantone der Schweiz nicht verlieren.

Mit der in die Vernehmlassung gegebenen Steuergesetzrevision 2008 würde Nidwalden zum Kanton mit der tiefsten Vermögenssteuer der Schweiz, wie die Staatskanzlei am Mittwoch in Stans mitteilte. Zudem sollen Erträge aus beweglichen Vermögen reduziert besteuert und die Gewinn- und Kapitalsteuer bei den juristischen Personen erheblich gesenkt werden. Der Regierungsrat rechnet mit jährlichen Steuerausfällen für den Kanton und die Gemeinden von rund 11,4 Millionen Franken. Die Ausfälle der Gemeinden werden zu vom Kanton in den Jahren 2008 und 2009 zu rund 80 Prozent oder vier Millionen Franken pro Jahr zu Lasten des Eigenkapitals von derzeit rund 40 Millionen Franken übernommen. Zusammen mit der ab der Steuerperiode 2007 in Kraft tretenden Entlastung der Familien und allein Erziehenden verspricht sich der Kanton Nidwalden, dass mit der Steuergesetzrevision 2008 die Abwanderung grosser Steuerzahler in günstigere Kantone oder ins Ausland möglichst verhindert werden kann. Zudem werde Nidwalden für Neuzuzüger und bisherige Steuerkunden noch attraktiver. Der Kanton wolle mit der Teilrevision nicht den Steuerwettbewerb anheizen, sondern allein die Konkurrenzfähigkeit wahren, heisst es. (dapd)

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