Aktualisiert 08.07.2014 12:41

One Direction

«Nie wieder ein Konzert in Bern»

Am One-Direction-Konzert gab es keine Zwischenfälle. Doch dies grenze an ein Wunder, sagen Konzertteilnehmer.

von
miw

Kreischende Teenies, wildes Gedränge und eine laut Augenzeugen prekäre Sicherheitslage bleiben vielen Besuchern des One-Direction-Auftritts vom vergangenen Freitag in Erinnerung: Besorgte Teilnehmer des Boygroup-Konzertes bemängeln gegenüber der «Berner Zeitung» die Sicherheitsvorkehrungen des Anlasses. Eine Frau wird folgendermassen zitiert: «Es grenzt an ein Wunder, dass nichts passiert ist.» An den Eingängen zum Stadion hätten «katastrophale» Zustände geherrscht. Im Gedränge hätte man sich an Absperrungen aus Eisen «grausam» verletzen können. «Ich hatte Angst», sagt die Frau. Eine Mutter, die mit vier Kindern am Konzert war, meint: Das Konzert sei dilettantisch organisiert gewesen. Die Angestellten seien überfordert gewesen, sie sei trotz VIP-Tickets von Tür zu Tür geschickt worden. Ihr Fazit: «Nie mehr ein Konzert in Bern.»

Mit Zwischenabsperrungen Lage beruhigt

Abc Productions versichert aber, die jungen Besucher seien während des ganzen Konzertes nie Gefahren ausgesetzt gewesen. Man sei sich im Vorfeld klargewesen, wie mit dem jungen Publikum umzugehen sei, da man schon 2013 in Zürich ein Konzert der begehrten irisch-britischen Boygroup durchgeführt habe.

Überrascht wurden die Veranstalter trotzdem: Wider Erwarten harrten um die Mittagszeit bereits 10'000 Fans vor den Eingängen des Stadions aus. Abc Productions beruhigte die Lage mit Zwischenabsperrungen. Zudem wurde das Publikum bei Türöffnung nur in kleinen Gruppen eingelassen.

Vor dem Konzert haben wir die Fans gefragt, was sie von ihren Lieblingen wissen

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