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Jaden Smith«Niemand wird noch wissen, wo ich bin»

Der älteste Spross von Will Smith ist Schauspieler, Rapper und selbsternannter Wissenschaftler. In den nächsten zehn Jahren will er aber komplett untertauchen.

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«Wenn jeder auf dieser Welt die Schule abbrechen würde, wäre unsere Gesellschaft viel klüger», twitterte Jaden Smith einst. Der Sohn von Will und Jada Pinkett Smith ist zwar erst 17 Jahre alt, hat die Weisheit aber anscheinend mit Löffeln gefressen.

Ohne jegliche Ironie erklären Jaden und seine kleine Schwester Willow den Medien die Welt. «Ich und Willow sind Wissenschaftler», enthüllt der Teenager in einem neuen Interview mit «GQ» und lässt einen Exkurs über Galileo Galilei, seine «Mystery School» und seine Ziele als Künstler folgen.

«Das sollten alle Kinder so machen»

«Es ist das Beste, wenn die Leute dich für verrückt halten», sagt Jaden und zieht einen höchst bescheidenen Vergleich: «Man hat auch Galileo für verrückt gehalten. Ich will nicht sagen, ich sei so revolutionär wie Galileo, aber ich glaube auch nicht, dass ich weniger revolutionär bin.» Aha ... okay.

Alles, was er über Wissenschaft wisse, habe er zu Hause gelernt. sagt Jaden. Gemeinsam mit seiner Schwester hat er seine eigene «Mystery School» gegründet. «Das sollten alle Kinder so machen», sagt er. «Lernt die Dinge, die ihr wirklich lernen wollt. Dann macht die Schule Spass, werden deine Träume in Erfüllung gehen.» Dass Jaden mit seinen reichen Eltern mehr Möglichkeiten hat als so ziemlich jeder andere Teenager dieser Welt – geschenkt.

Jaden büffelt aber nicht unbedingt nur Theorie, es gibt auch Handfestes zu tun – etwa den Bau von Pyramiden. «Ja, ich habe eine Pyramide gebaut», erklärt er dem verblüfften Journalisten. Sie sei über drei Meter hoch. «Ich habe auch mein eigenes Bett gebaut, einen Schrank ... äh ... zwei Schränke und vier Betten.» Zudem habe er in seinem Zimmer LED-Lämpchen an die Decke gehängt, damit es darin aussieht wie das Weltall.

In zehn Jahren verschwunden

Welch bedeutende Dinge Jaden noch plant, hält er schön geheim. In naher Zukunft möchte er nämlich von der Bildfläche verschwinden: «Niemand wird in zehn Jahren noch wissen, wo ich bin», sagt er. Er wolle ein Leben führen wie der britische Streetart-Künstler Banksy.

«Ich werde plötzlich auftauchen und alle werden sagen: ‹Wo bist denn du jetzt hergekommen?› Und niemand wird es wissen», kündigt Jaden an. «Das plane ich nun bereits seit ich 13 bin.»

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