Frauen-WM: Nigeria in Ekstase – es wird geküsst und getanzt
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Frauen-WMNigeria in Ekstase – es wird geküsst und getanzt

Wilder Torjubeltanz an der Frauen-WM in Kanada: Spielerinnen und Trainerstaff Nigerias werden beim 3:3 gegen Schweden von ihren Gefühlen überwältigt.

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Sonntag, 5. Juli, FinalDie US-Girls sichern sich in Kanada den WM-Titel mit einem 5:2-Sieg im Endspiel gegen Japan.

Sonntag, 5. Juli, FinalDie US-Girls sichern sich in Kanada den WM-Titel mit einem 5:2-Sieg im Endspiel gegen Japan.

AFP/Ronald Martinez
Die Amerikanerin Carli Lloyd schiesst drei Tore und wird als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

Die Amerikanerin Carli Lloyd schiesst drei Tore und wird als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

AP/Darryl Dyck
Den Titelverteidigerinnen aus Japan bleibt nach der klaren Finalniederlage nur der Frust.

Den Titelverteidigerinnen aus Japan bleibt nach der klaren Finalniederlage nur der Frust.

AP/Darryl Dyck

Die Leidenschaft für den Fussball auf dem afrikanischen Kontinent ist bekanntlich aussergewöhnlich, nicht nur bei den Herren. Dies untermauerte die Equipe Nigerias beim ersten WM-Spiel gegen Schweden, das nach einem Fehlstart des Afrikameisters doch noch 3:3 endete. Die Skandinavierinnen gingen dank eines Eigentors in der 21. Minute in Führung, führten zur Halbzeit gar 2:0.

Nach dem Seitenwechsel drehte der Afrikameister aber auf. In der 50. Minute fiel der Anschluss, drei Minuten später wurde es im Winnipeg-Stadion richtig laut, als Asisat Oshoala den Ausgleich markierte. Die 20-Jährige vom englischen Meister FC Liverpool rannte zur Eckfahne und kniete nieder.

Als sich ihre Teamkolleginnen zu ihr gesellten, wurde getanzt – ein paar Moves waren ziemlich sexy und sorgen nun für Gesprächsstoff. Auch das Trainerteam verfiel in Ekstase. Die Auswechselspielerinnen hüpften, als hätten sie bereits den Weltmeistertitel gewonnen, der Staff ging wie zuvor Torschützin Oshoala auf die Knie und küsste den Kunstrasen.

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