Boko Haram: Nigerias Präsident will entführte Mädchen retten
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Boko HaramNigerias Präsident will entführte Mädchen retten

Mehr als 270 Schulmädchen hat die Terrororganisation Boko Haram entführt. Nigerias Präsident will nun eine Operation starten, «um die Straffreiheit von Terroristen zu beenden».

Der nigerianische Präsident Goodluck Jonatahan hat versprochen, die Suche nach den der mehr als 270 entführten Schulmädchen nicht ruhen zu lassen. «Ich werde alles mir Mögliche tun, um unsere Töchter nach Hause zu bringen», sagte er bei einer Rede zum nigerianischen Tag der Demokratie am Donnerstag.

Anlässlich des Tages, der das Ende der Diktatur und den Übergang zur Demokratie in Nigeria markiert, erklärte Jonathan auch, dass die radikalislamische Terrororganisation Boko Haram die bisherigen demokratischen Errungenschaften im Land gefährde. Schuld an deren islamistischem Aufstand seien aber auch «extremistische Elemente aus dem Ausland», sagte Jonathan. Allen, die der Gewalt abschwören, bot er eine Amnestie an.

Er habe die Sicherheitskräfte angewiesen, «eine Grossoperation zu starten, um die Straffreiheit von Terroristen auf unserem Boden zu beenden», sagte der Staatschef. Was das Militär konkret für die Rettung der Schulmädchen tat, die es nach eigenen Angaben aufgespürt hat, gab er nicht bekannt. Die Regierung fürchtet, dass ein Versuch, die Schülerinnen zu befreien, blutig enden könnte. (sda)

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