Aktualisiert 03.08.2006 23:00

Niggli-Luder: «Die Zeit reichte für einen Kaffee in der Stadt»

Nach dem Ruhetag an der Orientierungslauf-WM in Aarhus (Dä) will die Dominatorin Simone Niggli-Luder heute wieder angreifen.

Simone Niggli-Luder, nach Silber im Sprint klagten Sie über eine schlechte Nacht. Haben Sie nach Gold über die Langdistanz gut geschlafen?

Simone Niggli-Luder: Ja, eine Erleichterung war schon spürbar. Allerdings konnte ich nicht sehr gut einschlafen, denn viele Bilder gingen mir immer wieder durch den Kopf.

Wie verbrachten Sie den Ruhetag?

Niggli-Luder: Am Morgen gabs ein lockeres Jogging, danach eine Massage. Mehrere Verpflichtungen mit Medien standen an. Zudem hatten wir schon eine Besprechung für die Staffel vom Samstag. Die Zeit reichte aber auch noch für einen Kaffee in der Stadt.

Vor der Langdistanz sprachen Sie mit Ihrer Mentaltrainerin Andrea Binggeli. Wie konnte sie helfen?

Niggli-Luder: Es gibt kein Wundermittel. Es handelte sich vielmehr um ein normales Gespräch. Ich beschrieb ihr meine Gefühlslage, und wir besprachen Konzept und Ziele.

Sie gewannen elfmal WM-Gold und 13 WM-Medaillen insgesamt. Dieses Jahr haben Sie mit zwei Medaillen Ihre Vorgabe schon erreicht.

Niggli-Luder: Das heisst nicht, dass ich nun zuschauen will. Sondern ich will auch über die Mitteldistanz und in der Staffel um Medaillen kämpfen.

Peter Berger

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