Wegen Prozess: Nike distanziert sich von Pistorius
Aktualisiert

Wegen ProzessNike distanziert sich von Pistorius

Der Ausrüster Nike hat den südafrikanischen Paralympics-Star Oscar Pistorius seit 2007 unter Vertrag. Während des Prozesses gegen ihn wird sein Vertrag aber auf Eis gelegt.

Der US-amerikanische Sportartikelkonzern Nike legt seinen Sponsoringvertrag mit dem des Mordes angeklagten südafrikanischen Paralympics-Star Oscar Pistorius auf Eis. Das Unternehmen gab die Aussetzung des Vertrags am Donnerstag bekannt.

«Wir glauben, dass Oscar Pistorius ein ordentliches Gerichtsverfahren ermöglicht werden sollte, und wir werden die Situation weiter aufmerksam verfolgen», hiess es in einer Stellungnahme.

Pistorius-Chefermittler unter Mordverdacht

2 Millionen im Jahr

Nike unterstützt den beidseitig beinamputierten Sprinter seit 2007. Durch seine Wettkampferfolge auf High-Tech-Prothesen ist Pistorius zu einem der berühmtesten Sportler weltweit geworden. Neben der Laufbekleidung stellte Nike Pistorius auch die Sohlen, die dieser bei Rennen unter den Prothesen trug, zur Verfügung.

Oscar Pistorius des Mordes angeklagt

Sponsorenkontrakte dürften dem 26-jährigen Athlet Schätzungen zufolge zuletzt zwei Millionen Dollar im Jahr gebracht haben. Unter Vertrag steht der Sportler auch beim britischen Telekomriesen BT, dem Sonnenbrillenhersteller Oakley und dem französischen Modedesigner Thierry Mugler. (sda)

Oscar Pistorius deuxième sur 200 mètres
Paralympics-Sprintstar unter Mordverdacht

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