«Titanic»: Niki Lauda empört über Schumacher-Satire
Aktualisiert

«Titanic»Niki Lauda empört über Schumacher-Satire

Das Satiremagazin «Titanic» zieht über Michael Schumachers Skiunfall her. Leidtragender neben Schumi ist auch Niki Lauda. Dieser ist überhaupt nicht amüsiert über den Scherz.

von
hua

Der Skiunfall von Michael Schumacher hat die Sportwelt geschockt. Der Deutsche befindet sich immer noch in der Aufwachphase aus dem Koma. Sportler und Fans aus aller Welt spenden Schumi und seiner Familie Trost und beten, dass der siebenfache Formel-1-Weltmeister wieder genesen möge. Die Anteilnahme am Schicksal des 45-Jährigen ist riesig. Doch es gibt auch diejenigen, die diese tragische Geschichte mit einem humoristischen Ansatz verarbeiten möchten.

Das Satiremagazin «Titanic» ist bekannt für seinen derben und bissigen Humor. So war es nur logisch, dass auch Schumis Zustand Gegenstand einer Satire werden würde. So ziert ein Foto von Formel-1-Legende Niki Lauda die Front der Februar-Ausgabe. Unter dem Bild des Österreichers steht geschrieben: «Erstes Foto nach dem Unfall – so schlimm erwischte es Schumi».

Lauda findet es gar nicht lustig

Der 64-jährige Lauda findet diesen Scherz unterirdisch: «Das Cover ist eine bodenlose Frechheit, absolut indiskutabel und völlig pietätlos. Wer druckt bitte so einen Schwachsinn», sagte Lauda der Gratiszeitung «Heute». Dass Lauda selber aber auch einen derben Humor hat, bewies der Österreicher einst, als er eine Reporterin mit einem falschen Ohr veräppelte.

Wie die Familie des im Koma liegenden Schumachers diesen Scherz verdaut, ist nicht bekannt. Die Familie habe sich zum Cover bisher nicht geäussert, berichtet «DiePresse.com».

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