Aktualisiert 08.02.2010 08:27

Börse in FernostNikkei auf 2-Monats-Tief

Die asiatischen Börsen haben zum Wochenbeginn uneinheitlich tendiert. Sorgen über ausufernde Staatsdefizite in mehreren Euro-Staaten und der stärkere Yen drückten die Kurse am Tokioter Aktienmarkt zum ersten Mal seit Mitte Dezember unter 10 000 Punkte.

In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,1 Prozent auf 9951 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index schloss ein Prozent im Minus bei 883 Zählern.

Auch die Aktienmärkte in Südkorea und Hongkong notierten schwächer. In Tokio belastete der stärkere Yen Exporttitel wie Sony, die um 3,6 Prozent nachgaben. Die Papiere des Kamera- und Bürogeräte- Herstellers Canon verloren 1,6 Prozent, die Anteilsscheine des Autoherstellers Nissan 2,6 Prozent.

Gegen den Trend legten die Papiere von Toyota zunächst zu, gaben am Ende ihre Gewinn jedoch wieder ab. Der Chef des Weltmarktführers hatte sich am Freitag für die Mängelserie entschuldigt und die Einbeziehung von externen Experten in die Qualitätssicherung angekündigt.

Der Euro blieb wegen der ausufernden Staatsdefizite in einigen Euro-Ländern unter Druck. Die Gemeinschaftswährung wurde in Asien mit 1.3630 Dollar bewertet nach 1.3675 Dollar im späten New Yorker Handel vom Freitag. Auch gegenüber dem Yen büsste der Euro weiter ein auf 121.79 Yen nach 122.09 Yen in New York. Der Dollar wurde mit 89.34 Yen gehandelt.

(sda)

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