ZSC-Topskorer: Nilsson wünscht sich vier Auswärtsspiele beim SCB
Aktualisiert

ZSC-TopskorerNilsson wünscht sich vier Auswärtsspiele beim SCB

Die Niederlage gegen Bern hat die Laune von ZSC-Stürmer Robert Nilsson getrübt: «Was wir im zweiten Drittel gespielt haben, war Pferdemist!»

von
Marcel Allemann
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Unzufrieden mit dem Auftritt gegen den SCB: ZSC-Topskorer Robert Nilsson (l.).

Unzufrieden mit dem Auftritt gegen den SCB: ZSC-Topskorer Robert Nilsson (l.).

Keystone/Patrick B. Kraemer
Sie hätten ein gutes erstes und letztes Drittel gespielt, doch das zweite sei «Pferdemist» gewesen, sagt der Schwede. Der Meister aus Bern erzielte im mittleren Abschnitt drei Tore und gewann am Ende 3:2.

Sie hätten ein gutes erstes und letztes Drittel gespielt, doch das zweite sei «Pferdemist» gewesen, sagt der Schwede. Der Meister aus Bern erzielte im mittleren Abschnitt drei Tore und gewann am Ende 3:2.

FreshFocus/Marc Schumacher
Fünf Spiele bleiben den Zürchern, um in den Playoff-Modus umzuschalten.

Fünf Spiele bleiben den Zürchern, um in den Playoff-Modus umzuschalten.

FreshFocus/Marc Schumacher

So wie der PostFinance-Topskorer und glänzende Techniker der ZSC Lions spielt, so ist er auch als Typ: locker. Doch die Art und Weise, wie am Dienstag die 2:3-Niederlage gegen den SC Bern zustande kam, stimmt den fröhlichen Schweden mit Schweizer Lizenz nachdenklich: «Wir haben ein gutes erstes und ein gutes letztes Drittel gespielt. Doch im zweiten Drittel haben wir einfach den Betrieb eingestellt. Das geht nicht – schon gar nicht gegen eine Mannschaft wie Bern.»

Zwischen der 21. und 36. Minute wurde aus einem 1:0-Vorsprung ein 1:3-Rückstand. Man habe da eine Lektion erhalten und gesehen, wie man es in Zukunft nicht mehr machen dürfe, sagt der 32-Jährige.

Fünf Spiele, dann muss der ZSC bereit sein

Speziell ist, dass bei den sechs Gipfeltreffen zwischen dem ZSC und dem SCB in dieser Saison stets die Auswärtsmannschaft gewonnen hat. Darüber staunt auch Nilsson, «das ist wirklich seltsam, erklären kann ich das auch nicht». Mit einem Schmunzeln sagt der Stürmer: «Sollten wir in den Playoffs auf Bern treffen, hoffe ich, dass wir dann vier Auswärtsspiele am Stück haben.»

Der Fokus von Nilsson und seinen ZSC-Kollegen ist derzeit aber (noch) nicht auf den SCB ausgelegt, sondern darauf, beim Playoff-Start am 4. März in einer Topverfassung zu sein: «Wir haben nun bis am 25. Februar noch fünf Spiele. Das ist optimal, um in einen guten Rhythmus zu kommen.»

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