Aktualisiert 31.07.2014 09:51

Trotz «Mario Kart»

Nintendo schlingert weiter im Minus

Nintendo kommt trotz des Erfolgs seines Rennspiels «Mario Kart» nicht aus den roten Zahlen: Der japanische Videogame-Konzern verkauft zu wenig Konsolen.

von
pst
Seit der Lancierung des Hoffungsträgers «Mario Kart 8» hat Nintendo über 500'000 Wii-U-Konsolen verkauft. Das reicht allerdings nicht, um den Konzern in die schwarzen Zahlen zu führen.

Seit der Lancierung des Hoffungsträgers «Mario Kart 8» hat Nintendo über 500'000 Wii-U-Konsolen verkauft. Das reicht allerdings nicht, um den Konzern in die schwarzen Zahlen zu führen.

Im vergangenen Quartal schrieb Nintendo einen Verlust von 9,9 Milliarden Yen, umgerechnet rund 88 Millionen Franken. Grund war vor allem, dass das Spiel «Mario Kart 8» die Verkäufe der Spielekonsole Wii U nicht ausreichend ankurbeln konnte.

Das Spiel verkaufte sich 2,82 Millionen Mal. Gleichzeitig wurde Nintendo aber nur 510'000 Exemplare der Wii U los. Das war zwar mehr als dreimal so viel wie im sehr schwach ausgefallenen Vorjahresquartal - reichte aber nicht aus, um einen Verlust zu verhindern.

Der Umsatz im Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal sank im Jahresvergleich um 8,4 Prozent auf knapp 74,7 Milliarden Yen (662 Millionen Franken). Das teilte Nintendo am Mittwoch mit.

Die Neuauflage des Kultspiels «Mario Kart» ist ein grosser Hoffnungsträger von Nintendo und soll die schwächelnden Verkäufe der Wii U in Schwung bringen. Der Konzern hatte mit der Bewegungssteuerung der Vorgängerkonsole Wii einen grossen Hit gelandet. Zuletzt waren die Konkurrenten Sony und Microsoft aber mit ihren neuen Konsolen erfolgreicher. (pst/sda)

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