Trend-Stück: Nippel-Piercings erobern Hollywood und Zürich
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Trend-StückNippel-Piercings erobern Hollywood und Zürich

Stars wie die Jenner-Schwestern oder Rihanna fahren total auf Brustwarzen-Piercings ab. Der Trend hat nun auch die Schweiz erreicht.

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Amber Rose hat ihres schon knapp vier Jahre, Rihanna und Kylie Jenner liessen sich erst kürzlich stechen und Kendall Jenner ist die neuste stolze Trägerin: Die Rede ist von Nippel-Piercings. Der intime Körperschmuck liegt aktuell voll im Trend. Die 23-jährige Kendall präsentierte ihre jüngste Errungenschaft erstmals an der Fashion Week in New York. Seither blitzte ihr Schmuck immer mal wieder unter ihren Oberteilen hindurch. Das neue Must-have ist aber längt nicht nur bei den Hollywood-Stars gefragt.

Auch die Zürcherinnen setzten auf das hippe Accessoire: «Bei den Frauen ist die Nachfrage nach Intimpiercings in den letzten Monaten gestiegen», verrät Giada Ilardo, Inhaberin des Tattoo- und Piercing-Studios Giahi, gegenüber 20 Minuten. Dass die Promis dabei die Vorreiterrolle übernehmen, ist deutlich auszumachen: «Anders als früher sind Piercings an intimen Stellen heute dank zahlreicher Bilder der VIPs sichtbar und animieren zum Nachahmen», erklärt Ilardo. Zudem sei die moderne Frau offener und experimentierfreudiger als zu früheren Zeiten.

«Die Brust heilt schnell»

Trotz delikater Stelle unterscheide sich das Stechen der Brustwarzen nicht von anderen Piercings, sagt Ilardo. Auch die Preise bewegten sich in ähnlichem Rahmen. Bei Giahi kostet ein Intimpiercing zwischen 70 und 140 Fraken. Wer besondere gesundheitliche Risiken befürchtet, irrt sich. Im Gegenteil: «Die Brust ist, etwa im Vergleich zum Bauch, eine ruhige, verdeckte Stelle, die verhältnismässig schnell heilt», erklärt die Expertin. Einzig gilt zu beachten: «Beim Stillen muss man das Piercing unbedingt rausnehmen.»

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