Nissan GT-R: Der Sportler übertrifft alle Erwartungen
Aktualisiert

Nissan GT-R: Der Sportler übertrifft alle Erwartungen

Mit dem GT-R elektrisiert Nissan die japanische Marke neu. Schon ein Jahr vor seiner Markteinführung sorgt der Supersportler für Aufregung.

Hoppla! Der japanische Nissan-Testpilot Tochio Suzuki wird immer schneller: Bei den aktuellen Testfahrten auf dem Nürburgring mit dem neuen GT-R realisierte der Japaner laut der britischen Auto-Bibel «Top Gear» eine Zeit von 7 Minuten und 29 Sekunden. Das ist grandiose 9 Sekunden schneller als bei den Zeitfahrten im vergangenen Jahr.

Besonders beeindruckend: Das Resultat wurde mit einem Serienmodell und auf den serienmässigen Reifen, wie sie in Japan verwendet werden, erreicht. Anfang April schafften die Japaner mit einem GT-R V-Spec – der zurzeit entwickelt wird – eine fabelhafte Zeit von 7,25 Minuten – allerdings noch ohne offizielle Bestätigung.

Offiziell bestätigt wurde dafür der enorme Erfolg des japanischen Renners an der Verkaufsfront: Obwohl es noch fast ein Jahr dauert, bis die ersten GT-R nach Europa kommen, wurden in den ersten drei Wochen seit Beginn des «Vorverkaufs» bereits gegen 1500 Autos verkauft – über 100 Stück alleine in der Schweiz.

«Damit haben wir unsere hochgesteckten Ziele für das kommende Jahr bereits übertroffen», freut sich Nissan-Mediensprecherin Madeleine Baumann. «Mit einem derartigen Ansturm haben wir nicht gerechnet.»

Zufall ist es jedoch auch nicht. Denn der bei uns ab 108 900 Franken lieferbare Neuling bringt alle Zutaten mit, die man von einem

Supersportwagen des 21. Jahrhunderts erwartet: ein scharfes Design, einen modernen 3,8-Liter-Biturbomotor mit 480 PS, Allradantrieb, Doppelkupplungsgetriebe und eine überlegene Fahrdynamik – der sportlichste Nissan ever.

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