Ärgernis ÖV: Nix da, hier sitzt Louis Vuitton!
Aktualisiert

Ärgernis ÖVNix da, hier sitzt Louis Vuitton!

Wenn viele Menschen an einem Ort zusammenfinden, geschieht dies nicht immer freiwillig. Speziell in öffentlichen Verkehrsmitteln trifft man häufig auf besonders eigenwillige Artgenossen.

von
Runa Reinecke

Öffentliche Verkehrsmittel: Eine tolle Erfindung. Wo sonst können so viele Menschen in kürzester Zeit und weitgehend umweltfreundlich von A nach B bewegt werden? Doch das Zusammenpferchen von Individuen kennt auch Schattenseiten. Beispiel Berufsverkehr: Viele Fahrgäste gehen auf der Suche nach einem Sitzplatz im ÖV leer aus.

«Hier sitzt schon ... ähm ... etwas!»

Proppenvolle S-Bahnen hindern einige Mitreisende allerdings nicht daran, das Handtäschchen raumfordernd auf dem Nebensitz zu parkieren. Wer es dann wagt, der «hier-sitzt-meine-Tasche»-Haltung eine freundliche Aufforderung zum Platzschaffen entgegenzusetzen, erntet nicht selten ein unzufriedenes Murren.

Aber auch andere Eigenheiten sorgen im Besonderen bei morgenmuffeligen Fahrgästen für Verstimmung: Nicht für jeden ÖV-Nutzer ist das rund 110 Dezibel laute Gekreische des fünfjährigen Finn morgens um 6.30 Uhr eine berauschende Alternative zu Mozarts «Kleiner Nachtmusik». Ebenfalls ein No-go und das nicht nur für mundfaule Frühaufsteher: Das Betteln organisierter Banden. Derzeit ein akutes Problem in Intercity-Zügen (20 Minuten Online berichtete).

Wer mit hellen Jupes oder Hosen reist, sollte sich ohnehin ein Tüchlein unter den Allerwertesten legen. Sonst könnte die notorische «Schuhe-auf-den-Sitz» Fehlschaltung pubertierender Jugendlicher unübersehbare Spuren auf der Rückseite des frisch gereinigten Büro-Outfits hinterlassen.

So, und jetzt dürfen Sie ...!

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