Aktualisiert

Nobelpreisträgerin Ebadi: «Schrei für Gleichberechtigung»

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi hat sich in Genf zum internationalen Tag der Frau für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ausgesprochen.

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi hat sich in Genf zum internationalen Tag der Frau für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ausgesprochen. Als Zeichen der «Trauer für die Frauenrechte» erschien sie in schwarz.

«Der Friedensnobelpreis funktioniert wie ein Lautsprecher, nicht nur in Iran, sondern auch auf dem internationalen Parkett», sagte die iranische Juristin vor den Medien am Sitz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf.

Ebadi sprach sich für eine Verbesserung der Situation der Frauen in den muslimischen Länder aus. «Die Situation der Frauen in den islamischen Länder ist nicht so wie sie sein sollte. Die Frauen leiden», erklärte Ebadi.

Es gebe aber doch auch Unterschiede. So sei die Situation der Frauen zum Beispiel in Iran besser als jene der Frauen in Saudi- Arabien. Ebadi appellierte an die Medien «unseren Schrei für die Gleichberechtigung zu kommunizieren». (sda)

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