«Noch keine Mörgeli-Dämmerung»
Aktualisiert

«Noch keine Mörgeli-Dämmerung»

Er war der
heimliche Star der TV-
Show «Giacobbo/Müller»:
Fabian Unteregger, der
Christoph Mörgeli
parodierte. 20 Minuten
sprach mit dem
Stimmenimitator.

Wie erlebten Sie Ihre TV-Premiere?

Fabian Unteregger: Die Show war ein persönliches Highlight. Ich hatte gehörig Herz- und Ohrenflattern.

Sie hatten Ohrenflattern?

Ja, ich glaube, Viktor Giacobbo hat mich nur rekrutiert, um in der Sendung nicht der Einzige mit abstehenden Ohren zu sein.

Ihre Mörgeli-Parodie kam sehr gut an. Werden Sie jetzt zum TV-Star?

Ich war bei der Aufzeichnung im Zürcher Kaufleuten dabei, blieb aber inkognito. Die Mörgeli-Dämmerung ist noch nicht angebrochen.

Was halten Sie eigentlich vom Politiker Mörgeli?

Er ist ein cleverer Kopf, der pointiert argumentiert und über eine starke Schreibe verfügt.

Wie lautet Ihre Kritik zur ersten Sendung?

Da ist ein hervorragendes Team am Werk. (Schaltet auf Mörgeli-Tonfall) Wir hätten nicht gedacht, dass wir 30 Prozent erreichen. Jetzt gilt es, die Prozente zu halten, verschtönd Sie?

Wie war die Arbeit mit Giacobbo und Müller?

Die beiden sind äusserst umgänglich. Es ist ein Spass und eine Ehre, mit ihnen zu arbeiten.

Martin Fischer

Mörgeli: «Er ist hervorragend»

Der SVP-Politiker Christoph Mörgeli nahm gestern gegenüber 20 Minuten bereitwillig Stellung zur Parodie. Sein Eindruck: «Untereggers Artikulation und Sprachführung waren hervorragend. Einzig der Anzug war zu hell.» Konsterniert fügte er an: «Das Lächeln ist mir angesichts der Intrigen in Bundesbern allerdings vergangen. Falls ich aber mal ein Double benötigen werde – Unteregger käme bestimmt in Frage.»

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