Aktualisiert 14.01.2017 16:24

Roger Federer«Noch mehr Grand Slams wäre mein Supertraum»

Noch hat Roger Federer Ziele. Der Baselbieter wünscht sich nichts sehnlicher, als nochmals die Weltnummer 1 zu werden und weitere Majors zu holen.

von
hua
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Sonntag, 15. Januar 2017Federer holt sich den letzten Schliff vor dem endgültigen Comeback.

Sonntag, 15. Januar 2017Federer holt sich den letzten Schliff vor dem endgültigen Comeback.

AP/kin Cheung
Er trifft am Montagvormittag Schweizer Zeit ca. 10.30 Uhr auf Jürgen Melzer.

Er trifft am Montagvormittag Schweizer Zeit ca. 10.30 Uhr auf Jürgen Melzer.

AP/kin Cheung
Samstag, 15. Januar 2017Wie in den Jahren zuvor, ist Federer mit von der Partie, wenn in der Rod Laver Arena der Kids Day über die Bühne geht.

Samstag, 15. Januar 2017Wie in den Jahren zuvor, ist Federer mit von der Partie, wenn in der Rod Laver Arena der Kids Day über die Bühne geht.

FreshFocus/Zuma Sports Wire

Beinahe 16 Jahre ist es her: Am French Open 2001 stand Roger Federer zuletzt in einem Grand-Slam-Hauptfeld, aber nicht unter den 16 besten Spielern der Welt. Lange ist es her, dass der Maestro als Underdog in ein Major-Turnier startete. Am Montag geht es für den 35-Jährigen am Australian Open gegen den österreichischen Qualifikanten Jürgen Melzer los.

«Ja, warum nicht, so als Abwechslung», antwortete Federer an einer Medienkonferenz auf die Frage, ob das ok sei, dass er als Underdog angesehen werde. Und er schob sogleich nach: «Ich bin schon lieber der Favorit. Aussenseiter ist aber ok.»

Viel wichtiger sei ihm aber, dass er gesund sei und sich imstande fühle, über vier oder fünf Sätze zu spielen.

Ein Jahr lang keinen Fünfsätzer gespielt

«Wenn ich viele lange Matches in Serie absolvieren kann, dann wird es Spass machen. Wenn ich Schmerzen habe, macht es logischerweise keinen Spass. Dann spielt es auch keine Rolle, welches Seeding ich habe.»

Seit seinem Wimbledon-Halbfinal-Aus im Juli hat Federer keinen Ernstkampf mehr bestritten. Dazu sagt der Baselbieter, es habe in seiner Karriere auch zuvor schon eine Zeit gegeben, in der er keine langen Partien gespielt habe.

Er habe auch schon ein Jahr lang keinen Fünfsätzer bestritten, das sei kein Vorteil, so Federer. «Man weiss dann nicht mehr, wie es sich anfühlt, einen Fünfsätzer zu spielen.» Ausserdem vermisse er das Gefühl, ein Match zu gewinnen, ins Stadion zu marschieren und die bekannten Gesichter wieder zu sehen.

Federer hat noch Ziele

Wie Federer in einem SRF-Interview zugibt, hat er noch Ziele: «Am liebsten wäre ich nochmals die Weltnummer 1 und würde Grand Slams gewinnen. Das wäre mein Supertraum.» Der 17-fache Grand-Slam-Gewinner weiss aber selber, dass er sehr weit davon entfernt ist. «Träume sollte man immer haben», so Federer. In Wimbledon und am US Open räumt sich der Maestro selber die grössten Chancen ein, nochmals zuzuschlagen.

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