Aktualisiert 05.01.2011 08:32

USA

Noch mehr Vögel fallen tot vom Himmel

In den USA sind weitere 500 tote Vögel entdeckt worden. Diesmal lagen sie auf einer Strasse im Südstaat Louisiana.

Das Rätsel um das Massensterben geht weiter. Die neuerlich entdeckten verendeten Vögel wurden bei der Ortschaft Pointe Coupee im Bundesstaat Louisiana gefunden. Die Kadaver hätten am Montag auf einer Landstrasse gelegen. Die Todesursache sei unklar, berichteten lokale Medien am Dienstag. Rund 500 Kilometer nördlich von Pointe Coupee hatte nach der Silvesternacht ein erstes mysteriöse Vogelsterben im Bundesstaat Arkansas weltweite Schlagzeilen gemacht. Nach wie vor ist allerdings unklar, warum dort fast 5000 Vögel über dem Städtchen Beebe vom Himmel stürzten.

Tiermediziner der staatlichen Veterinärkommission schlossen in ihrem vorläufigen Bericht aus, dass Krankheiten oder Viren für den massenhaften Tod der Rotschulterstärlinge (Agelaius phoeniceus) verantwortlich sind. Alle wichtigen Organe seien gesund gewesen, heisst es.

Vielmehr erhärte sich der Verdacht, dass die Vögel durch Silvesterböller aufgeschreckt wurden. Sie seien in der Nacht umhergeflogen, was sie sonst nicht tun, da sie im Dunkeln schlecht sehen könnten. (sda)

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