Wegen Smartphones: Nokia baut Konzern um
Aktualisiert

Wegen SmartphonesNokia baut Konzern um

Nokia ist die weltweite Nummer eins unter den Handyherstellern. Bei den Smartphones hinken die Finnen allerdings stark hinterher. Das soll sich nun ändern.

Qualität statt Quantität: Nokia will sich künftig auf ein paar wenige Modelle konzentrieren.

Qualität statt Quantität: Nokia will sich künftig auf ein paar wenige Modelle konzentrieren.

Der weltgrösste Mobiltelefon-Hersteller Nokia will auch auf dem Markt für Multimediahandys Fuss fassen und baut dafür das Unternehmen grundlegend um. Die neue Konzernsparte «Mobile Solutions» soll sich in Zukunft um die Entwicklung sogenannter Smartphones kümmern.Dies teilte das finnische Unternehmen am Dienstag mit. Die neue Konzernstruktur wird demnach mit dem 1. Juli wirksam. Die Smartphone-Sparte ist dann das dritte Standbein von Nokia neben den Unternehmensteilen Mobiltelefone und Märkte. Rick Simonson, der den Bereich Mobiltelefone zuletzt geleitet hatte, gibt seine Position nach nur sechs Monaten auf. Als Begründung gab das Unternehmen an, Simonson wolle sich mehr um seine Familie kümmern. Erst im August 2009 hatte Nokia seinen Geschäftsbereich Solutions gegründet, um im Markt für mobile Software und Dienstleistungen stärker zu werden.

Nokia ist die weltweite Nummer eins unter den Handyherstellern. Auf dem Markt der boomenden Smartphones hinkt der finnische Konzern jedoch US-Konkurrenten wie Apple mit seinem iPhone oder dem Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hinterher. Mit dem Konzernumbau reagiere Nokia auf die erwarteten Wachstumschancen bei Smartphones und mobilen Computern, teilte Unternehmenschef Olli-Pekka Kallasvuo mit.

(sda)

Nichts verpassen

Das Ressort Digital ist auch auf Twitter vertreten. Folgen Sie uns und entdecken Sie neben unseren Tweets die interessantesten Tech-News anderer Websites.

Deine Meinung