Nordkorea lässt Atominspektoren ins Land
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Nordkorea lässt Atominspektoren ins Land

Nordkorea hat Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu Gesprächen über die Abschaltung seines wichtigsten Reaktors eingeladen, wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag berichtete.

In einem Schreiben an die IAEA hiess es, die Delegation sei eingeladen worden, nachdem die Freigabe von auf einem Konto in Macau gesperrten 20 Millionen Dollar nun in ihr letztes Stadium getreten sei. Bei den Gesprächen solle es um die Verifizierung der Abschaltung des Reaktors in Yongbyon gehen.

Die Freigabe der von den USA blockierten Mittel war Teil einer Vereinbarung bei den Sechs-Parteien-Gesprächen Nordkoreas mit den USA, Russland, China, Japan und Südkorea im Februar. Im Gegenzug hatte Nordkorea die Abschaltung seines Atomreaktors in Yongbyon zugesagt. Der US-Diplomat Christopher Hill teilte mit, dass die nächste Runde der Atomgespräche Anfang Juli beginnen könnte.

Die vereinbarte Überweisung an Nordkorea hatte sich zuletzt erneut verzögert. Das Geld sei aber von dem bislang gesperrten Konto inzwischen in Russland eingetroffen, teilte Hill am Samstag mit. (dapd)

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