Aktualisiert 03.12.2008 09:41

Atomstreit

Nordkorea soll Inspektionen zusagen

Nordkorea soll eine schriftliche Zusage für Inspektionen der Atomanlagen im eigenen Land abliefern. Dies verlangen die Chefunterhändler Japans, der USA und Südkoreas bei Gesprächen über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms.

Dabei gehe es um die Entnahme von Proben in nordkoreanischen Atomanlagen, sagte der japanische Unterhändler Akitaka Saiki nach einem Treffen in Tokio. Man habe sich darauf verständigt, dass es für die sechs Parteien wichtig sei, die Entnahme von Proben in einem Dokument festzuhalten.

Das gelte auch für die Frage, welche Anlagen und Atomprogramme von den Inspektoren untersucht werden sollen, hiess es. Der US- Unterhändler Christopher Hill zeigte sich nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo optimistisch, dass bei den kommenden Sechser-Gespräche Fortschritte erzielt werden.

An den Sechs-Länder-Gesprächen nehmen neben Japan, Südkorea und den USA auch China, Russland sowie Nordkorea teil. Es wird erwartet, dass die nächsten Gespräche am Montag in Peking beginnen, eine offizielle Bestätigung Chinas gibt es aber noch nicht.

(sda)

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