Aktualisiert 05.01.2011 15:38

Koreakonflikt

Nordkorea will direkte Gespräche

Nordkorea hat den Süden zu «sofortigen und bedingungslosen» Gesprächen aufgefordert, um die Spannungen zwischen den Ländern zu verringern. Südkorea wies den Vorstoss jedoch umgehend zurück.

Nordkorea liess in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichten Stellungnahme verlauten, Pjöngjang sei bereit, die Vergangenheit ruhen zu lassen und jederzeit mit südkoreanischen Unterhändlern zu Gesprächen zusammenzukommen. Die Geschichte habe gezeigt, dass Spannungen nur zu «bewaffneten Konflikten und Krieg» führten.

Eine Sprecherin des südkoreanischen Ministeriums für Wiedervereinigung erklärte darauf, ihr Land sehe darin «kein ernsthaftes Gesprächsangebot». Nordkorea müsse sich zunächst für den jüngsten Angriff auf Südkorea entschuldigen und ernsthafte Schritte zur nuklearen Abrüstung unternehmen, hiess es in Seoul.

Im November hatten Nordkoreas Streitkräfte die südkoreanische Insel Yeonpyeong beschossen und vier Menschen getötet.

(sda)

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