Aktualisiert 26.09.2016 13:53

Litauer getötetNordkoreaner nach Bluttat in Basel verhaftet

Ein Nordkoreaner wurde in der Nacht auf Sonntag von der Schweizer Grenzwache verhaftet. Der 40-jährige hatte Stunden zuvor in Frankfurt am Main (D) einen Litauer erstochen.

von
lha
Die Schweizer Grenzwache verhaftete in der Nacht auf Sonntag einen flüchtigen Mörder, der von Frankreich her einreisen wollte. (Symbolbild Grenzwachtregion Basel)

Die Schweizer Grenzwache verhaftete in der Nacht auf Sonntag einen flüchtigen Mörder, der von Frankreich her einreisen wollte. (Symbolbild Grenzwachtregion Basel)

Bei einer Zollkontrolle in der Nacht auf Sonntag am Autobahnübergang Basel-St. Louis (F) ging der Schweizer Grenzwache ein flüchtiger Nordkoreaner ins Netz. Der 40-Jährige reiste ohne gültige Papiere in einem französischen Taxi. Der Mann gab gegenüber den Grenzwächtern freimütig zu, in ein Gewaltverbrechen in Deutschland verwickelt zu sein, wie die Schweizer Grenzwache am Montag mitteilte.

Eine sofortige internationale Abklärung durch die Grenzwache ergab, dass am Samstag in Frankfurt-Rödelsheim ein 39-jähriger Litauer tödliche Verletzungen durch einen Messerstecher erlitten hatte. Der Nordkoreaner wurde bereits per deutschen Haftbefehl wegen Totschlags gesucht. Er wurde der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben. Der 40-Jährige lebte als Flüchtling in Deutschland.

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