iResus: Notarzt in der Westentasche
Aktualisiert

iResusNotarzt in der Westentasche

Ein britischer Anästhesist hat einen mobilen Massnahmenplan fürs iPhone entwickelt. Er soll Mediziner dabei unterstützen, bei Herzattacke-Patienten richtig vorzugehen.

von
mbu
iResus soll helfen, Leben zu retten.

iResus soll helfen, Leben zu retten.

Um das Risiko menschlichen Versagens bei lebensrettende Sofortmassnahmen zu minimieren, hat der Brite Daniel Low in achtmonatiger Entwicklungsarbeit die App «iResus» aus dem Boden gestampft. Seine Motivation erklärt er gegenüber der britischen Presse wie folgt: «Ärzte und Krankenschwester wurden zwar ausgebildet, bei einer Herzattacke die richtigen Massnahmen einzuleiten, werden aber in der Regel nicht täglich mit solchen Extremsituationen konfrontiert. Deshalb bin ich der Überzeugung, dass die Applikation iResus sowohl dem medizinischen Personal, wie auch den Patienten, gute Dienste leisten kann.»

Ist die App erst einmal gestartet, wird in einer Art Flussdiagramm Punkt für Punkt der Zustand des Patienten ausgefragt, um so das richtige Vorgehen zu eruieren. Sind etwa Medikamente wie Atropin nicht vorhanden, schlägt iResus entsprechende Alternativprodukte vor. Laut dem britischen Newsportal thisisbath.co.uk wurde die kostenlose App in der ersten Woche nach deren Erscheinen 2500 Mal runtergeladen.

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